Datenquellen

Stand 04/2026

Für die Berechnung der in die Bildungsberichte eingehenden Indikatoren ist eine Vielzahl von thematisch breit angelegten Daten erforderlich, die aufgrund ihrer Aussagekraft und ihres regelmäßigen Erscheinens geeignet sind, das gesamte Themenfeld der Bildungsberichterstattung abzudecken. Sie werden in erster Linie über die amtliche Statistik (Kinder- und Jugendhilfestatistik, Schulstatistik, Berufsbildungsstatistik, Hochschulstatistik, Mikrozensus, Zeitverwendungserhebung u. a.) und über regelmäßig erhobene und verfügbare Forschungsdaten (Large scale assessments, Sozio-Oekonomisches Panel, BIBB/IAB-Erhebung, Nationales Bildungspanel und sonstige repräsentative Surveys) bereitgestellt.

Abfrage auf Länder- und Bundesebene zu Maßnahmen, Projekten und Programmen mit dem Ziel, Bildungsungleichheiten nach sozialer Herkunft zu reduzieren

Im Jahr 2025 erfolgte für die nationale Bildungsberichterstattung eine Abfrage bei den zuständigen Landes- und Bundesministerien zu Maßnahmen, Projekten und Programmen, die zum Ziel haben, Bildungsungleichheiten nach sozialer Herkunft abzubauen. Die Daten umfassen Maßnahmen, Projekte und Programme in den 5 Bildungsbereichen frühe Bildung, Schule, Ausbildung, Hochschule und Weiterbildung, die in den Jahren 2024, 2025 und/oder 2026 finanziert werden. Die Abfrage enthielt folgende Erläuterungen:

„Welche Maßnahmen / Projekte / Programme sollen erfasst werden? Maßnahmen, Programme oder Projekte, die darauf abzielen, Bildungsungleichheiten aufgrund sozialer Herkunft zu verringern (z. B. durch Elternbildung, sozialindexbasierte Ressourcenvergabe, Unterstützung beim Übergang Kita-Schule) und die im bzw. ab dem Jahr 2024 mit Landesmitteln finanziert werden (z. B. Landeshaushalt, Förderprogramme, Weiterleitung von Mitteln an Kommunen, länderübergreifende Vorhaben) oder die für das Jahr 2026 geplant sind. Eingeschlossen sind damit Projekte, die a) bereits vor 2024 gestartet sind, aber im Jahr 2024 oder darüber hinaus noch liefen, b) im Jahr 2024 oder 2025 beendet wurden, c) über 2025 hinaus weiterlaufen oder d) deren Beginn für 2026 vorgesehen ist.

Die zu erfassenden Maßnahmen, Programme oder Projekte sollen mit Landesmitteln finanziert werden, z. B. Landeshaushalt, Förderprogramme, Weiterleitung von Mitteln an Kommunen, ländergemeinsame Vorhaben – auch in Kooperation mit dem Bund, Stiftungen oder dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Die Maßnahme kann eine oder mehrere Problemlagen wie z. B. Ungleichheiten im Zugang, in der Beteiligung und im Abschluss von Bildungsangeboten adressieren. Bitte sowohl kurz- als auch langfristige Maßnahmen und strukturelle Ansätze eintragen. Der Ort der Umsetzung sowie die adressierte Personengruppe spielen keine Rolle bei der Entscheidung, ob die Maßnahme eingetragen werden soll. Was wir nicht erfassen: Maßnahmen, die ausschließlich andere Themen behandeln (z. B. reine Inklusionsmaßnahmen), sofern soziale Herkunft keine Rolle spielt. Im Zweifel bitte lieber mehr Maßnahmen eintragen als weniger.“

Bildungsberichte:

2026

AES – Adult Education Survey

Der AES ist eine Datenerhebung der EU zum Lernen Erwachsener im Alter von 25 bis 64 Jahren (ab 2022: 18 bis 69 Jahre). Nach einer Piloterhebung in den Jahren 2006 bis 2008 wurde die Studie europaweit 2011/2012, 2016 und 2022 durchgeführt. In Deutschland wurden die Daten zur Trendberichterstattung zusätzlich in den Jahren 2014, 2018 und 2020 erhoben. Im Querschnitt stellt der AES die umfassendste Befragung zur Weiterbildungsbeteiligung im Erwachsenenalter dar. Außer formalen Bildungsaktivitäten erfasst er non-formale Bildungsaktivitäten und informelle Lernaktivitäten.

Bildungsberichte:

2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

AID:A – Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten

Der vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) verantwortete Survey „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“, kurz AID:A, untersucht seit 2009 regelmäßig Fragen des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen sowie die Lebenslagen von Familien in Deutschland. Mit AID:A 2019 startete eine neue Längsschnittkohorte, die eine Stichprobe von 0- bis 32-jährigen Personen und deren Haushaltsmitgliedern umfasst. AID:A 2023 bildet die 3. Welle dieses Längsschnitts und wurde von Mai bis November 2023 erhoben. Die Befragung findet in einem flexiblen Mode-Mix-Design statt, das in der Regel persönliche oder telefonische Interviews (CAPI/ CATI) sowie webbasierte Interviews (CAWI) umfasst. Kinder zwischen 5 und 8 Jahren kamen 2023 erstmals selbst zu Wort. Wie in der Erhebung 2019 konnten Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 17 Jahren auch 2023 in den Interviews selbst Auskunft geben. Auskunftspersonen (Eltern, andere Erziehungsberechtigte) gaben bei den bis einschließlich 11-Jährigen größtenteils und bei den 12- bis 17-Jährigen nur in geringem Umfang Auskunft. In AID:A 2019 ließen sich in insgesamt 6.355 Haushalten Interviews mit 11.767 auskunftsberechtigten Personen unter 33 Jahren und zusätzlich mit 6.621 Eltern von Minderjährigen realisieren. In AID:A 2023 wurden Informationen über 8.750 Zielpersonen in 5.018 Haushalten erhoben. Zusätzlich wurden 6.234 Interviews mit Auskunftspersonen über minderjährige Kinder geführt.

Bildungsberichte:

2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

ALLBUS

Die Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) wird seit 1980 in einem 2-Jahres-Turnus durchgeführt. Persönlich-mündliche Interviews erheben Einstellungen und Verhaltensweisen der erwachsenen deutschen Wohnbevölkerung (bis einschließlich 1990 nur wahlberechtigte Personen in der ehem. Bundesrepublik). Eine repräsentative Stichprobe wird über das Einwohnermelderegister gezogen, deren angestrebte Stichprobengröße 3.500 Befragte umfasst. Die Replikation von Fragekomplexen ermöglicht Trendanalysen von Entwicklungsprozessen und gesellschaftlichem Wandel, für die ein kumulierter Datensatz zur Verfügung steht mit allen Merkmalen, die mind. 2 Mal im ALLBUS erhoben wurden. Zusätzlich besteht jede ALLBUS-Querschnittserhebung aus 1 bis 2 Schwerpunktmodulen zu wechselnden Themen, die in der Regel einem 10-jährigen Replikationszyklus folgen.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018

Anerkennungsstatistik

Die Anerkennungsstatistik zum Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz ist eine jährlich von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder erhobene Statistik. Ermittelt werden Informationen zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen. Stichtag ist der 31. Dezember des jeweiligen Berichtsjahres.

Bildungsberichte:

2024, 2026

Arbeitsmarktstatistik

In der Arbeitsmarktstatistik veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) monatlich Daten zur Arbeitslosigkeit in Deutschland und deren Strukturen sowie Daten zum gemeldeten Angebot an Arbeitsstellen. Über die Arbeitslosigkeit wird als absolute Zahl und als Quote berichtet. Die Arbeitslosenquoten setzen die (registrierten) Arbeitslosen in Beziehung zu den (zivilen) Erwerbspersonen (EP = Erwerbstätige + Arbeitslose) und zeigen die relative Unterauslastung des Arbeitskräfteangebots. Die Arbeitslosenstatistik der BA wird aus den Geschäftsdaten der Agenturen für Arbeit und der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende gewonnen.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Arbeitsmarktpolitische Instrumente der Bundesagentur für Arbeit

In den Tabellen zu Arbeitsmarktpolitischen Instrumenten veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) monatlich Daten, die aus der Förderstatistik der BA gewonnen wurden. Die Grundgesamtheit bilden Förderungen und Teilnahmen von Personen an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktförderung (§ 3 Abs. 2 SGB III) sowie Leistungen zur Eingliederung (§§ 16 bis 16k SGB II) des Bundes. Es erfolgt eine Zählung von Förderfällen und Teilnahmen, nicht von Personen. Folglich wird eine Person, die mehrere Förderleistungen erhält, mehrfach gezählt. Die Daten der Förderstatistik werden als Sekundärstatistik aus Prozessdaten von Agenturen für Arbeit und Jobcentern zu Förderungen von Personen in Form einer Vollerhebung gewonnen.

Bildungsberichte:

2026

Asylgeschäftsstatistik

Die Asylgeschäftsstatistik ist eine Verwaltungsstatistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die Statistik enthält allgemeine Daten zu Asylerstantragstellenden sowie Daten über die Qualifikationsstruktur und die vorherige Berufstätigkeit der volljährigen Antragstellenden. Daten zur „sozialen Komponente“ basieren auf Selbstauskünften der Befragten. Ein Nachweis, z. B. für die angegebene Qualifikation, wird nicht gefordert. Das BAMF führt folgende Punkte hinsichtlich der Interpretation der Daten an: Die Vergleichbarkeit von Schulbesuch und Berufsqualifikation ist nur bedingt gegeben, da die Schulsysteme sowie die Voraussetzungen beim Erwerb von Ausbildungsabschlüssen und bei der Ausübung von Berufen in den verschiedenen Herkunftsländern stark voneinander abweichen. Das BAMF kann nicht ausschließen, dass einzelne Antragstellende ihre schulische und berufliche Qualifikation „überhöht" darstellen, weil sie sich dadurch eine bessere Ausgangslage für ihr Asylverfahren erhoffen.

Bildungsberichte:

2020

Ausbildungsmarktstatistik

Die Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) enthält Informationen über Angebot und Nachfrage am Ausbildungsmarkt. In der Ausbildungsmarktstatistik zählt jede Person als Bewerber:in, die sich im Laufe eines Beratungsjahres (jeweils 1. Oktober bis 30. September des Folgejahres) mindestens einmal zur Vermittlung auf eine Berufsausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit oder einem Träger der Grundsicherung gemeldet hat. Die Statistik kann also nur einen Ausschnitt der gesamten Abläufe am Ausbildungsmarkt abbilden. 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Berichtssystem Weiterbildung (BSW)

Das im 3-Jahres-Turnus durchgeführte BSW war von 1979 bis 2007 ein Instrument zur kontinuierlichen Beobachtung des Weiterbildungsverhaltens von 19- bis unter 65-Jährigen in Deutschland.

Bildungsberichte:

2012

Berufsakademiestatistik

Rechtsgrundlage für die Erhebung ist das novellierte Hochschulstatistikgesetz (HStatG) von 2016 in Verbindung mit dem Bundesstatistikgesetz (BStatG). § 6 HStatG sieht ab dem Berichtsjahr 2017 eine amtliche Erhebung zu Studierenden, Prüfungen, Personal und Finanzen der staatlich anerkannten Berufsakademien in Deutschland vor. Die Erhebung der Finanzen an Berufsakademien erfolgt im Zuge der jährlichen Hochschulfinanzstatistik. Erhebungseinheiten sind die Verwaltungsstellen der betreffenden Berufsakademien.

Bildungsberichte:

2022, 2024, 2026

Berufsbildungsstatistik

Die Berufsbildungsstatistik der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (kurz: Berufsbildungsstatistik) ist eine Totalerhebung statistischer Angaben über die duale Berufsausbildung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder Handwerksordnung (HwO). Die Erhebung erfolgt jährlich zum 31. Dezember. Sie erfasst verschiedene Daten, u. a. zu den Auszubildenden-, Vertrags- und Prüfungsdaten zu staatlich anerkannten Ausbildungsberufen und Ausbildungsberufen nach Ausbildungsregelungen der zuständigen Stellen für Menschen mit Behinderung nach BBiG/HwO. Weiter enthält sie Prüfungsdaten zu den Externenprüfungen, den Fortbildungs- und den Umschulungsberufen sowie zum Ausbildungspersonal.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Beschäftigungsstatistik

Den Schwerpunkt der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) bildet die Berichterstattung über den Bestand der sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten, ihre Beschäftigungsverhältnisse, Betriebe und Entgelte. Der Bestand wird auf Basis der Meldungen zur Sozialversicherung monatlich mit 6 Monaten Wartezeit ermittelt. Aufgrund der Abgabefristen und des Meldeflusses sind stabile statistische Ergebnisse aus der Beschäftigungsstatistik erst nach dieser Wartezeit zu erzielen. Um jedoch dem Bedürfnis nach zeitnäheren Ergebnissen gerecht zu werden, wird monatlich zusätzlich der Bestand an Beschäftigten mit 2 und 3 Monaten Wartezeit ermittelt und auf 6-Monatswerte hochgerechnet.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Bevölkerungsfortschreibung

Für die Fortschreibung des Bevölkerungsstands werden alle gemäß Melderecht in Deutschland gemeldeten Einwohner:innen als Bestand nachgewiesen. Nach § 5 Bevölkerungsstatistikgesetz (BevStatG) bildet der jeweils letzte Zensus die Grundlage für die Bevölkerungsfortschreibung. Für die dargestellten Bevölkerungszahlen wurde der Zensus 2011 verwendet. Bei der laufenden Fortschreibung der Zensusergebnisse werden Angaben über An- und Abmeldungen von Personen bei den Meldebehörden sowie Angaben über Geburten und Sterbefälle in Deutschland berücksichtigt, die die Standesämter erfassen. Außer der in Deutschland lebenden Bevölkerung insgesamt sind das Geschlecht, das Alter, der Familienstand, die Staatsangehörigkeit und die Gemeinde als Wohnort Bestandteil der Bevölkerungsfortschreibung. Die Daten werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Bevölkerungsvorausberechnung

Die mit den Statistischen Landesämtern koordinierten Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamts beschreiben mögliche Entwicklungen der künftigen Größe und Struktur der Bevölkerung in verschiedenen Varianten mit je unterschiedlichen Annahmen. Die aktuelle, im Dezember 2025 veröffentlichte 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung beruht auf dem Bevölkerungsstand vom 31.12.2024, erstreckt sich bis zum Jahr 2070 und beschreibt die mögliche künftige Bevölkerungsentwicklung anhand von 27 Varianten. Darüber hinaus umfasst sie 3 Modellrechnungen für analytische Zwecke, die rein hypothetische Entwicklungsszenarien abbilden. Die Vorausberechnung der Bevölkerung geht von der tatsächlichen Bevölkerung in der Gliederung nach einzelnen Altersjahren und Geschlecht zu einem bestimmten Stichtag aus und wird für jedes einzelne Jahr des Vorausberechnungszeitraums vorgenommen (Kohorten-Komponenten-Methode). Die bereits lebenden Jahrgänge werden hierbei in die nächsthöhere Altersstufe übernommen, indem sie um die erwarteten Sterbefälle vermindert und um den jeweiligen Wanderungssaldo korrigiert werden. Gleichzeitig werden die Lebendgeborenen hinzugefügt, die die neu hinzukommenden Jahrgänge bilden. Die neuen Jahrgänge sind ebenfalls von Jahr zu Jahr um die erwarteten Sterbefälle und den Wanderungssaldo zu berichtigen. Die Anzahl der Lebendgeborenen und der Gestorbenen lässt sich berechnen, indem die altersspezifischen Annahmen zur Geburtenhäufigkeit und zur Sterblichkeit auf die jeweils vorhandene Bevölkerung angewendet werden. Die Wanderungen in der Vorausberechnung ergeben sich aus dem angenommenen Wanderungssaldo und seiner Altersstruktur.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung

Die BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung ist eine repräsentative Erhebung unter ca. 20.000 Erwerbstätigen in Deutschland mit einer wöchentlichen Mindestarbeitszeit von 10 Stunden. Die Erhebung nehmen seit 2006 das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam in Abständen von 6 bis 9 Jahren vor. Gegenstand der detaillierten Erhebung sind Arbeitsbedingungen, Qualifikationsanforderungen, soziodemografische Merkmale, Berufsverläufe wie auch aktuelle Weiterbildungserfahrungen.

Bildungsberichte:

2014

BIBB-Pflegepanel

Das BIBB-Pflegepanel beobachtet regelmäßig die Entwicklung der Pflegeausbildung in Deutschland. Durch bundesweite Befragungen liefert es Daten zu Ausbildungsplätzen, Herausforderungen und Qualitätsaspekten. Jährlich beteiligen sich mehr als 6.000 am Ausbildungsgeschehen in der Pflege Beteiligte an den Befragungen, darunter Ansprechpersonen aus Krankenhäusern, Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten, Pflegeschulen und Hochschulen.

Bildungsberichte:

2026

BIBB-Qualifizierungspanel

Das BIBB-Betriebspanel zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung (BIBB-Qualifizierungspanel) ist eine erstmals 2011 vorgenommene repräsentative Befragung von Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland zur betrieblichen Qualifizierung und Kompetenzentwicklung. Befragt wurden zwischen 2011 und 2013 ca. 2.000 Betriebe, ab dem Jahr 2014 ca. 3.500. Die Gesamtstudie des BIBB-Qualifizierungspanels ist als Längsschnittdesign (jährliche Panelstudie) angelegt. Ziel des Panels ist es, detaillierte Informationen über die Strukturen, Entwicklungen und Zusammenhänge betrieblicher Qualifizierungsmaßnahmen und betrieblich-qualifikatorischer Arbeitskräftenachfrage zu liefern. 

Bildungsberichte:

2012, 2014, 2020

Bildung auf einen Blick

Die jährlich von der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) herausgegebene Publikation „Education at a Glance“ („Bildung auf einen Blick“) stellt auf Basis verschiedener Datenquellen die Struktur und Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der OECD-Staaten und weiterer Partnerstaaten dar.

Bildungsberichte:

2008, 2016, 2020, 2022, 2024, 2026

Bildung im Zahlenspiegel

Die bis zum Jahr 2006 vom Statistischen Bundesamt herausgegebene Publikation „Bildung im Zahlenspiegel“ lieferte auf Grundlage verschiedener Bevölkerungs- und Bildungsstatistiken einen systematischen Überblick über das deutsche Bildungswesen.

Bildungsberichte:

2012, 2018, 2020

Bildungspersonalrechnung

Die Bildungspersonalrechnung weist Angaben zum haupt­- und nebenberuflichen Bildungspersonal über alle Bildungsbereiche einheitlich und überschneidungs­frei nach. Derzeit umfassen die Daten das Personal in Kindertageseinrichtungen, an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, an Schulen des Gesundheits­wesens, an Hochschulen (einschließlich Hochschul­kliniken) sowie Tagespflegepersonen. Hierfür werden Angaben aus der Kinder­- und Jugendhilfestatistik, der Hochschulstatistik, der Personalstandstatistik des öffentlichen Dienstes sowie Angaben der KMK zu­sammengeführt.

Bildungsberichte:

2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2026

Bildungsvorausberechnung

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben 2010 ein integriertes System von Bildungsvorausberechnungen entwickelt, um die Zusammenhänge zwischen der demografischen Entwicklung, der Bildungsbeteiligung, den Absolvent:innen und dem Personal- und Finanzbedarf untersuchen zu können. Für jeden Bildungsbereich wurden bereichsspezifische Modelle entwickelt, wobei auch die Übergänge innerhalb eines Bildungsbereichs sowie zwischen den Bildungsbereichen Berücksichtigung finden. Die Berechnungen erfolgen in tiefer Gliederung (z. B. für Schularten, Klassenstufen) auf Länderebene grundsätzlich mit landesspezifischen Quoten, wobei jedem Bildungsbereich ein einheitliches Modell zugrunde liegt. Für die Veröffentlichung wurden die Ergebnisse aus methodischen Gründen zu Bildungsbereichen und Ländergruppen (Flächenländer West und Ost, Stadtstaaten) zusammengefasst. Bildungsvorausberechnungen haben Modellcharakter und zeigen auf, wie sich die Zahl der Bildungsteilnehmenden und Absolvent:innen wie auch der Finanz- und Personalbedarf einschließlich deren Struktur bei bestimmten Annahmen verändern würden.

Bildungsberichte:

2010, 2012, 2014

Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft

Das Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft erfasst als Gesamtrechensystem die Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft, die der öffentliche und private Bereich bereitstellen. Es wird jährlich in einer Gesamtschau in internationaler und nationaler Abgrenzung aufbereitet und vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Das Gesamtbudget für Bildung, Forschung und Wissenschaft setzt sich zusammen aus dem Bildungsbudget, dem Budget für Forschung und Entwicklung sowie dem Budget für sonstige Wissenschafts- und Bildungsinfrastruktur.

Bildungsausgaben (bzw. das Bildungsbudget) umfassen Ausgaben für Personal (einschließlich Beihilfen und Sozialversicherungsbeiträgen), Sachaufwand, Investitionsausgaben und unterstellte Sozialbeiträge für die Altersversorgung der im Bildungsbereich aktiven Beamt:innen nach dem Konzept der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Nicht enthalten sind Abschreibungen, Finanzierungskosten, Ausbildungsvergütungen, Personalausfallkosten der an betrieblicher Weiterbildung Teilnehmenden und die Versorgungszahlungen für im Ruhestand befindliche ehemalige Beschäftigte des Bildungsbereichs. In der Bildungsförderung werden öffentliche Ausgaben für BAföG, AFBG, Umschulungen, Schülerbeförderung u. a. nachgewiesen. Falls nicht unmittelbar erwähnt, werden die Ausgaben in den jeweiligen Preisen angegeben.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Bundesweite Befragung der Landkreise und kreisfreien Städte

2025 wurden bundesweit Kommunen (ausgenommen der Stadtstaaten) befragt – pro Kommune jeweils 2 Personen, die mit Fragen der Ausgestaltung kommunaler Bildung betraut sind. Dabei wurde jeweils eine Person aus der operativen und eine Person aus der strategischen Ebene der kommunalen Verwaltung zur Teilnahme an der Befragung eingeladen. Die Befragung enthält Fragen zum datenbasierten kommunalen Bildungsmanagement (DKBM) sowie zur kommunalen Ausgestaltung ganztägiger Bildung und Betreuung. Die Erhebung fand von Ende Mai bis Ende Juli 2025 in 396 Kommunen statt, 212 Kommunen haben an der Befragung teilgenommen (Rücklauf: 54 %). Die Wissenschaftliche Begleitung der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement, angesiedelt an der Universität Paderborn, sowie Regionale Entwicklungsagenturen für kommunales Bildungsmanagement (REAB) Bayern (Regionalbüro Süd) und Mitteldeutschland haben die Erhebung organisiert.

Bildungsberichte:

2026

CVTS

Für die „Europäische Erhebung über die berufliche Weiterbildung“ (Continuing Vocational Training Survey) werden alle 5 Jahre Unternehmen aus den Wirtschaftszweigen C bis K und O der NACE Rev. 1.1 bzw. B bis N sowie R und S der NACE Rev. 2 mit 10 und mehr Beschäftigten befragt (n ≈ 14.000). Bei allen Weiterbildungsaktivitäten der CVTS handelt es sich um vorausgeplantes, organisiertes Lernen, das das Unternehmen vollständig oder teilweise finanziert. Neben dem Weiterbildungsangebot werden auch Kosten, Weiterbildungsinhalte, Weiterbildungsstrukturen sowie Formen der Qualitätssicherung und Evaluierung von Weiterbildungsmaßnahmen erfasst.

Bildungsberichte:

2008, 2018, 2024, 2026

Deutscher Freiwilligensurvey (FWS)

Der Deutsche Freiwilligensurvey (FWS) ist eine telefonische repräsentative Befragung im 5-Jahres-Rhythmus, in der seit 1999 umfassende Informationen zum freiwilligen Engagement der deutschen Wohnbevölkerung in Privathaushalten im Alter ab 14 Jahren erhoben werden. Der FWS erhielt bislang eine Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), derzeit ist der Freiwilligensurvey bei der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt verortet. Der 4. und 5. Freiwilligensurvey 2014 und 2019 wurden vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA), der 6. Freiwilligensurvey 2024 wurde von Verian wissenschaftlich geleitet.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2016, 2018, 2022, 2026

Die Studierendenbefragung in Deutschland

„Die Studierendenbefragung in Deutschland“ ist eine bundesweite Befragungsstudie zur Dauerbeobachtung der Lebens- und Studiensituation von Studierenden in Deutschland. Die Studie integriert mit einem modularisierten Befragungsdesign mehrere zuvor unabhängig voneinander durchgeführte Studierendenbefragungen unter einem neuen gemeinsamen Dach. Erstmals wurde die neue Befragung im Sommersemester 2021 durchgeführt; seither wird sie im Abstand von 4 Jahren wiederholt. Verantwortet wird die Bundesweite Studierendenbefragung vom Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). 

Bildungsberichte:

2024

DIE-Weiterbildungskataster

Das Weiterbildungskataster des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) enthält Standortangaben zu öffentlichen, gemeinschaftlichen und privaten Anbietern von offen zugänglicher Weiterbildung (einschließlich Soloselbstständiger), die über eine eigene Internetpräsenz verfügen oder in Datenbanken gelistet sind. Innerbetriebliche Anbieter sind nicht miterfasst. Das Kataster hat infas 360 mit datengetriebenen Methoden erstellt. Insgesamt wurden für das Jahr 2021 59.954 Weiterbildungseinrichtungen identifiziert. Neben den Standortangaben liegen für eine Teilgruppe befragter Einrichtungen zusätzlich Angaben zu der Anzahl an Lehrkräften und der Einrichtungskategorie vor. Um diese Informationen auf die Grundgesamtheit hochzurechnen, wird ein multiples Imputationsverfahren genutzt. Für methodische Details siehe Schrader & Martin, 2021.

Literatur:

Schrader, J., & Martin, A. (2021). Weiterbildungsanbieter in Deutschland: Befunde aus dem DIE-Weiterbildungskataster. Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, 44(3), 333–360.

Bildungsberichte:

2022

DJI-Ukraine-Studien

Die abteilungsübergreifende Ukraine-Forschung am Deutschen Jugendinstitut (DJI) befasste sich zwischen September 2022 und Februar 2023 mit zielgruppenspezifischen Bedarfsanalysen und institutionellen Ressourcen sowie Bewältigungsmechanismen in den 3 Teilprojekten „Kommunale Bildungsbüros und Jugendämter“ (T1), „Ukrainische Jugendliche in Deutschland“ (T3) sowie „Kitas und ukrainische Mütter mit Kitakindern“ (T2). Für das Teilprojekt 2 wurden 777 ukrainische Mütter unter anderem zu ihrem Wohlergehen und dem ihrer unter 7-jährigen Kindern sowie dem Leben in Deutschland befragt. Zudem gaben 621 Kita-Leitungen Auskunft zu ukrainischen Kindern in ihren Einrichtungen sowie zu Unterstützungsbedarfen und Hilfsangeboten an die Eltern.

Bildungsberichte:

2024

DJI-Länderabfrage zu aggregierten Daten der Schuleingangsuntersuchungen

Im Rahmen der nationalen Bildungsberichterstattung wurde erstmalig im Jahr 2025 eine Abfrage bei den zuständigen Landesministerien zu aggregierten Daten der Schuleingangsuntersuchungen durchgeführt. Es zeigten sich deutliche Diskrepanzen in der Erhebung und Operationalisierung bestimmter Kategorien sowie eine heterogene Aktualität der Daten, sodass eine länderübergreifende Vergleichbarkeit der Daten noch nicht gegeben ist. Zukünftig sind Vereinheitlichungen und Anpassungen der Länderabfrage geplant, um die Ergebnisse zu harmonisieren.

Bildungsberichte:

2026

DJI-Länderabfrage zu Sprachstandserhebungen und -fördermaßnahmen

Im Zuge der nationalen Bildungsberichterstattung werden alle 2 Jahre aktuelle Teilnahme- und Diagnostikdaten zu Sprachstandserhebungen bei den zuständigen Landesministerien erhoben. Neben Aktualisierungen der Aktivitäten zu Sprachstandserhebungen lassen sich mit diesen Daten die Anteile der als förderbedürftig festgestellten Kinder ausweisen. Die Länderabfrage für den Bildungsbericht 2024 ging auch auf den Umgang der Länder mit der Einstellung des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ ein.

Bildungsberichte:

2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

DZHW-Absolventenpanel

siehe Student Life Cycle Panel (SLC)

DZHW-Studienberechtigtenpanel

siehe Student Life Cycle Panel (SLC)

Einstellung von Lehrkräften

Das Periodikum „Einstellung von Lehrkräften“ ist Teil der Schulstatistik des Sekretariats der Kultusministerkonferenz (KMK). Es wird seit 2007 alle 2 Jahre bereitgestellt und bietet einen statistischen Überblick über die 3 Phasen der Rekrutierung des Lehrkräftenachwuchses: das Lehramtsstudium, den Vorbereitungsdienst und die Einstellung in den öffentlichen Schuldienst. In den ersten beiden Phasen werden jeweils die Anfänger:innen und Absolvent:innen statistisch erfasst, während in der 3. Phase die in den öffentlichen Schuldienst eingestellten Lehrkräfte (einschließlich Seiteneinsteigende) aufgeführt sind. Siehe Schulstatistik für eine Erläuterung zur Datengenerierung.

Bildungsberichte:

2024, 2026

Elterngeldstatistik

Die Elterngeldstatistik weist aktuelle sowie beendete Leistungsbezüge von Elterngeld und ElterngeldPlus aus. Da erst nach Ende des Leistungsbezugs valide Daten zur tatsächlichen Dauer des Elterngeldbezugs darzustellen sind, zieht der Bildungsbericht die Statistiken zu den beendeten Leistungsbezügen heran. Daher lassen sich die Daten nur retrospektiv mit Zeitverzug abbilden.

Bildungsberichte:

2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2024

Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhebt jährlich die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge zum 30. September in Zusammenarbeit mit den für die Berufsausbildung zuständigen Stellen. Dabei werden Ausbildungsverträge berücksichtigt, die in der Zeit vom 1. Oktober des Vorjahres bis zum 30. September des Erhebungsjahres neu abgeschlossen wurden und die am 30. September auch noch bestanden haben.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

ERiK – Entwicklung von Rahmenbedingungen in der Kindertagesbetreuung

Die Studie „Entwicklung von Rahmenbedingungen in der Kindertagesbetreuung“ (ERiK) erarbeitet die empirische Grundlage für das Monitoring zum KiTa-Qualitäts- und Teilhabeverbesserungsgesetz (kurz: KiQuTG). Die Studie wird vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) in Kooperation mit dem Forschungsverbund DJI/TU Dortmund erhoben und vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Für ERiK werden u. a. querschnittliche Surveys vorgenommen, die die verschiedenen Akteur:innenperspektiven von Leitungskräften und pädagogischem Personal in Kindertageseinrichtungen, von Kindertagespflegepersonen, von Jugendämtern und Trägern von Kindertageseinrichtungen sowie von Eltern (siehe KiBS) umfassen. Im Jahr 2022 wurden zusätzlich einmalig Kinder zwischen 4 und 7 Jahren selbst befragt. Der Erhebungszeitraum der ERiK-Surveys 2024 lag zwischen März und Juli 2024 für die Befragung der Leitungen, des pädagogischen Personals und der Träger von Kindertageseinrichtungen sowie von April bis August 2024 für die Jugendämter und Kindertagespflegepersonen. Insgesamt liegen zu 4.931 Leitungskräften, 6.475 pädagogisch Tätigen, 3854 Kindertagespflegepersonen, 380 Jugendämtern und 5.877 Trägern vollständige Fragebogen vor. Die Ergebnisse aus den Datenauswertungen bilden die Grundlage des jährlichen Monitoringberichts des BMBFSFJ. Weiterhin werden die Ergebnisse ausführlich in den ERiK-Forschungsberichten aufbereitet. Für methodische Details siehe Herrmann et al., 2026.

Literatur:

Herrmann, Sonja/Gilg, Jakob Julian/Classe, Franz Leon/Schacht, Diana/Gedon, Benjamin/Kuger, Susanne (2024): ERiK-Methodological Report IV. Implementation and data quality of the ERiK-Surveys 2022. Bielefeld: wbv Publikation [online unter: https://doi.org/10.3278/9783763977857]

Schacht, Diana/Gedon, Benjamin/Gilg, Jakob Julian/Kuger, Susanne (2022): Methodological Report II. Implementation, Data Quality and Data Structure of the ERiK-Surveys 2020. Bielefeld: wbv Publikation [online unter: https://doi.org/10.3278/9783763973002]

Bildungsberichte:

2022, 2024, 2026

Europäische-Arbeitskräfteerhebung (EU-AKE)

Die Europäische Arbeitskräfteerhebung (EU-AKE, engl.: EU-LFS) stellt vierteljährlich und jährlich Daten zur Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes in der EU und auf nationaler Ebene zur Verfügung. Als größte europäische Haushaltsstichprobe enthält die EU-AKE Ergebnisse für mittlerweile 35 Teilnehmerländer. Neben Angaben zu Beschäftigung und Arbeitslosigkeit liefert die EU-AKE auch Informationen zu besuchten (Weiter-)Bildungsaktivitäten. 

Bildungsberichte:

2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020

Eurostat

Eurostat ist als Statistisches Amt der Europäischen Union für die Veröffentlichung hochwertiger europaweiter Statistiken und Indikatoren (Kurzzeitindikatoren, Strukturindikatoren, themenspezifische und andere) zuständig, die Vergleiche zwischen Staaten ermöglichen. Durch die Harmonisierung der Statistiken des Europäischen Statistischen Systems (ESS) auf eine einheitliche Methodik werden die Daten für die gesamte Europäische Union (EU) vergleichbar gemacht. Sie enthalten viele Indikatoren über die EU und den Euroraum, die Mitgliedstaaten und deren Partner.

Bildungsberichte:

2024, 2026

EUROSTUDENT

EUROSTUDENT ist ein internationales Befragungsprojekt, das seit 1994 die Studien- und Lebensbedingungen von Studierenden in Europa erhebt. 2021 wurde EUROSTUDENT VII abgeschlossen.

Bildungsberichte:

2008, 2016, 2018

FbW – Förderung der beruflichen Weiterbildung

Die FbW ist Teil der öffentlich verfügbaren Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) und wird regelmäßig aktualisiert. Sie enthält unter anderem die Ein- und Austritte sowie Eingliederungsquoten beruflicher Weiterbildung, die die BA nach den Sozialgesetzbüchern II und III fördert. Die Statistik ist auf den Internetseiten der BA abrufbar.

Bildungsberichte:

2020, 2022, 2024, 2026

Förderstatistik zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Die Förderstatistik zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ erfasst die Anzahl und Höhe der je Ausbildungsverhältnis positiv entschiedenen und ausgezahlten oder der abgelehnten Prämien und Zuschüsse sowie die Anzahl der Betriebe, die eine Prämie oder einen Zuschuss beantragt oder erhalten haben. Die Statistik wurde im November 2020 erstmals veröffentlicht und erscheint seitdem monatlich. Die Förderarten „Zuschuss zur Ausbildervergütung“ und „Lockdown-II-Sonderzuschuss“ werden ab August 2021 ausgewiesen.

Bildungsberichte:

2022

Ganztagsschulstatistik

Die Statistik zu den allgemeinbildenden Schulen in Ganztagsform in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland (Ganztagsschulstatistik) wird mittels koordinierter Länderabfrage erhoben (siehe Schulstatistik für weitere Erläuterungen zur Datengenerierung) und jährlich von der Kultusministerkonferenz (KMK) veröffentlicht. Sie gibt auf der Grundlage einer bundeseinheitlichen Definition von Ganztagsschulen einen differenzierten Überblick über die Entwicklung der schulischen Ganztagsangebote in den Ländern. Als Ganztagsangebote berücksichtigt der Bildungsbericht zusätzlich Hortangebote in Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe, die in der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik erfasst werden.

Bildungsberichte:

2022, 2024, 2026

Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland (IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP-Befragung)

Die Studie „Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland (IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP-Befragung)“ untersucht als Projekt des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB), des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) die Lebenssituation der Geflüchteten in Deutschland. Seit August 2022 werden Ukrainerinnen und Ukrainer, die zwischen dem 24. Februar und Anfang Juni 2022 nach Deutschland eingereist und von den Einwohnermeldeämtern registriert wurden, in einem halbjährlichen Rhythmus befragt. An der 1. Erhebung im Spätsommer 2022 nahmen insgesamt 10.395 wiederbefragungsbereite Geflüchtete im Alter von 18 bis 70 Jahren teil. An der 2. Befragungswelle zwischen Januar und Anfang März 2023 beteiligten sich 6.754 Ukrainerinnen und Ukrainer erneut. Vor der 3. Befragung wurden die Befragten nach einem Zufallsverfahren in 2 gleich große Stichproben aufgeteilt. Eine dieser Stichproben führt das BiB als „BiB/FReDA-Befragung: Geflüchtete aus der Ukraine“ weiter. Die Datenerhebung dieser 3. Welle erfolgte zwischen Mitte Juni und Ende Juli 2023 und umfasste die Wiederbefragung von 2.839 Personen, von denen 74 % zum 3. Mal vollständig an der Befragung teilgenommen haben. Zusätzlich liegen mit der 3. Erhebungswelle erstmalig detailliertere Angaben zur Entwicklung der Lebenssituation von rund 4.750 mitgeflüchteten und in Deutschland lebenden minderjährigen Kindern und Jugendlichen vor.

Bildungsberichte:

2024

Hochschulfinanzstatistik

Die Hochschulfinanzstatistik erstreckt sich unabhängig von der Trägerschaft auf alle Hochschulen einschließlich der Hochschulkliniken. Hierzu zählen alle Bildungseinrichtungen, die nach Landesrecht als Hochschulen anerkannt sind. Erhoben werden die Einnahmen, Ausgaben und Drittmittel der einzelnen Hochschulen. Die Ergebnisse werden in aggregierter Form dargestellt, in der Regel nach Ländern, Hochschularten und Fächergruppen bzw. Lehr- und Forschungsbereichen.

Bildungsberichte:

2012, 2022, 2024, 2026

Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz

Beim Hochschulkompass handelt es sich um eine Datenbank der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Alle Hochschulen in Deutschland (nicht nur die Mitgliedshochschulen der HRK) können hier ihre Studienangebote eintragen. Die Datenbank dient in erster Linie als Informationsquelle für Studieninteressierte und Studierende. Sie bietet zugleich den umfangreichsten Überblick über das Studienangebot an den Hochschulen. Die Studienangebote lassen sich nach verschiedenen Merkmalen unterscheiden (z. B. Fachrichtungen, Art des Abschlusses, Studienformat, Art, Trägerschaft und Land der Hochschule).

Bildungsberichte:

2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Hochschulstatistik

Die Hochschulstatistik wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder bereitgestellt. Sie enthält verschiedene Teilstatistiken. Der Bildungsbericht verwendet Daten aus der Studierendenstatistik (Studienanfänger:innen, Studierende), der Prüfungsstatistik (Hochschulabsolvent:innen) sowie der Studienverlaufsstatistik. Mit den Daten sind Auswertungen und Darstellungen nach Fächergruppen, Studienbereichen und Studienfächern, Art des Studiums, Art des (angestrebten) Abschlusses, Art und Trägerschaft der Hochschulen sowie Merkmalen der Studierenden (Geschlecht, Alter, Art, Ort und Zeitpunkt des Erwerbs der Studienberechtigung, Studiendauer) möglich.

Bildungsberichte:
Studierenden- und Prüfungsstatistik: 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026
Hochschulpersonalstatistik: 2008, 2014, 2018, 2022, 2024

hoch & weit

hoch & weit ist eine vom BMBF geförderte Datenbank für Weiterbildungsangebote an Hochschulen. Die Datenbank besitzt eine Schnittstelle zum Hochschulkompass. In hoch & weit werden neben weiterbildenden Studiengängen auch Zertifikatsangebote sowie sonstige Weiterbildungsangebote erfasst. Die im Bildungsbericht 2024 vorgenommenen Auswertungen beruhen auf stichtagsbasierten Datenauszügen aus der Datenbank, die von der Hochschulrektorenkonferenz zur Verfügung gestellt wurden. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts 2024 waren noch nicht alle Hochschulen auf hoch & weit aktiv, sodass die Datenbank noch keine repräsentativen Auswertungen ermöglicht.

Bildungsberichte:

2024

IAB-BeCovid-Panel

Das hochfrequente Panel „Betriebe in der Covid-19-Krise“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht die wirtschaftlichen und organisatorischen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Betriebe in Deutschland. Zwischen 1.500 und 2.000 Betriebe werden in einem 3-wöchigen Rhythmus seit August 2020 regelmäßig telefonisch befragt. Neben Kernfragen sind spezifische Themen Teil der einzelnen Erhebungen; so liegen aus Welle 5 Angaben u. a. zur Weiterbildungsaktivität der Betriebe vor.

Bildungsberichte:

2022

IAB-Betriebspanel

Das Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist eine jährliche repräsentative Arbeitgeberbefragung von etwa 16.000 Betrieben. Kantar Public Deutschland führt zu diesem Zweck persönliche Interviews zu beschäftigungspolitisch relevanten Fragen. Außer einem dauerhaften Fragebogen gibt es jedes Jahr Themenschwerpunkte. Das Panel besteht in Westdeutschland seit 1993 und in Ostdeutschland seit 1996.

Bildungsberichte:

2006, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2022, 2024, 2026

IAB-Stellenerhebung

In der IAB-Stellenerhebung werden Betriebe und Verwaltungen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seit 1989 zu offenen Stellen und zur Personalbesetzung befragt. Inhalte der Befragung sind u. a. die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden offenen Stellen, Informationen zu den Beschäftigten, Rekrutierungs- und Einstellungsprozess der letzten Neueinstellung sowie Einschätzungen der Betriebe zu arbeitsmarktpolitischen Entwicklungen. Die IAB-Stellenerhebung erfolgt vierteljährlich. Als ONA-Mitglied (ONA = „Other National Authorities“) im Europäischen Statistischen System (ESS) ist die IAB-Stellenerhebung amtlicher Datenlieferant der Quartalsdaten zum gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot sowie zur Beschäftigung an Eurostat.

Bildungsberichte:

2024

iABE – integrierte Ausbildungsberichterstattung

Die integrierte Ausbildungsberichterstattung zu Anfänger:innen, Teilnehmer:innen und Absolvent:innen im Ausbildungsgeschehen nach Sektoren/Konten und Ländern stellt das Ausbildungsverhalten von Jugendlichen im Anschluss an den Sekundarbereich I sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene systematisch dar. Das Ausbildungsgeschehen wird in der iABE anhand des vorrangigen Bildungsziels in 4 Sektoren gegliedert: Integration in Ausbildung (Übergangssektor), Berufsausbildung, Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung und Studium.

Bildungsberichte:

2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

ICILS – International Computer and Information Literacy Study

ICILS ist eine internationale Schulleistungsuntersuchung, die in 5-jährigem Turnus in einem Großteil der Mitgliedstaaten OECD und einigen Partnerstaaten durchgeführt wird. Ziel ist es, die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Achtklässler:innen einschließlich des Computational Thinking zu erfassen. Darüber hinaus werden weitere lernbezogene Merkmale oder Kontextfaktoren wie bspw. Unterrichtsqualität erhoben. Die Testaufgaben orientieren sich nicht an spezifischen Lehrplänen, sondern an Kompetenzen, die für den Lernprozess und den Wissenserwerb relevant sind.

Bildungsberichte:

2026

IKT-Erhebungen

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder nehmen jährlich 2 getrennte Erhebungen zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien vor, einmal in privaten Haushalten (IKT-H) und einmal in Unternehmen (IKT-U). Die Erhebungseinheiten der IKT-H sind private Haushalte sowie Personen in den Haushalten ab 10 Jahren. Seit 2004 werden periodische Querschnittsdaten von bis zu 12.000 Haushalten ermittelt. Die IKT-U erfolgt jährlich in schriftlicher Form und umfasst bis zu 20.000 Unternehmen (mit mindestens 10 Beschäftigten) und Einrichtungen zur Ausübung freiberuflicher Tätigkeit mit Sitz in Deutschland. Es stehen Daten seit 2002 zur Verfügung. Die IKT-H- und IKT-U-Erhebungen werden europaweit durchgeführt, sodass ein Vergleich der Staaten möglich ist. Die IKT-H ist seit dem Erhebungsjahr 2021 Bestandteil des Mikrozensus.

Bildungsberichte:

2006, 2020, 2022, 2024, 2026

Integrationskursgeschäftsstatistik

Die Integrationskursgeschäftsstatistik wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) jährlich veröffentlicht und enthält unter anderen Kennziffern und Daten über integrationskursteilnahmeberechtigte Personen, Integrationskursträger sowie besuchte, vollendete und abgebrochene Integrations- und Sprachkurse. Darüber hinaus berichtet die Statistik über Zugangs- und Wartezeiten sowie über die Ergebnisse des Deutsch-Tests für Zuwanderer (DTZ) und des Wissenstests Leben in Deutschland (LiD).

Bildungsberichte:

2020, 2022, 2024, 2026

Integrierte Erwerbsbiographien (IEB)

Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) vereinigen vollständige, historisierte und aufbereitete Prozessdaten unterschiedlicher Datenquellen. Mithilfe der IEB ist es möglich, Erwerbsverläufe – mit Beschäftigungszeiten, Leistungsempfangszeiten, Arbeitslosen- und Arbeitsuchendenzeiten sowie Maßnahmeteilnahmen in Kontenform – nachzuvollziehen. Die Datenquellen kommen aus unterschiedlichen operativen Systemen. Verknüpfungskriterium zur Kontenbildung in den IEB ist die sogenannte Einheitliche Statistische Person (ESP). Die ESP wurde als verfahrensübergreifender Personenidentifikator entwickelt.

Bildungsberichte:

2006, 2010, 2012, 2016, 2018

IQB-Bildungstrend

Das IQB erhebt in regelmäßigen Abständen Studien zur Überprüfung des Erreichens der von der Kultusministerkonferenz (KMK) definierten Bildungsstandards. Die Erhebungen finden im Primarbereich (4. Jahrgangsstufe) in den Fächern Deutsch und Mathematik in der Regel alle 5 Jahre, im Sekundarbereich I (9. Jahrgangsstufe) alternierend in den Fächergruppen Deutsch, Englisch und Französisch einerseits sowie Mathematik, Biologie, Chemie und Physik andererseits alle 3 Jahre statt. Anhand eines mehrstufigen Zufallsverfahrens werden repräsentative Stichproben gezogen. Die Teilnahme an den Kompetenztests ist für öffentliche Schulen verpflichtend, für Schulen in privater Trägerschaft je nach rechtlicher Vorgabe im Land teilweise freiwillig. Zu beachten ist, dass die Auswertungen des Erreichens der Bildungsstandards zieldifferent unterrichtete Schüler:innen ausschließen.

Bildungsberichte:

2024, 2026

Jahresrechnungsstatistik

Die Jahresrechnungsstatistik gibt ein aktuelles Bild über die Struktur der Ausgaben und Einnahmen aller kommunalen Haushalte in Deutschland wieder. Betrachtet werden können die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungs- und Vermögenshaushaltes u. a. in den Bereichen der öffentlichen Sicherheit, Bildung, sozialen Sicherung, Gesundheit oder Infrastruktur.

Bildungsberichte:

2010, 2026

JIM-Studie

Seit 1998 wird mit der JIM-Studie im jährlichen Turnus eine Basisstudie zum Medienumgang der 12- bis 19-Jährigen durchgeführt. Herausgeber der Studienreihe JIM ist der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs), gemeinsam getragen von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk (SWR). Die Feldarbeit und Datenaufbereitung erfolgte durch die GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung in Wiesbaden.

Für die JIM-Studie 2025 wurde aus der Grundgesamtheit der deutschsprachigen Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren in Deutschland eine repräsentative Stichprobe von n = 1.200 Fällen befragt. Die Erhebung erfolgte mittels eines Mixed-Mode-Ansatzes, d. h. in Kombination von Telefon- und Onlineinterviews. Es wurde eine Gewichtung der Daten nach „Alter x Geschlecht“ und Bundesland vorgenommen.

Bildungsberichte:

2020, 2026

KiBS – Kinderbetreuungsstudie

Die DJI-Kinderbetreuungsstudie erhebt in einer jährlichen und bundeslandrepräsentativen Elternbefragung unter anderem die Betreuungsbedarfe von Eltern für ihre unter 11-jährigen Kinder. Die Studie des DJI wird vom BMBFSFJ gefördert. Für 2024 liegen Informationen zu 36.542 Kindern vor, die in Telefoninterviews, schriftlichen oder Onlinebefragungen der Eltern zusammengetragen wurden (für methodische Details siehe Wieschke, Lippert & Kuger, 2025). Im Jahr 2025 wurden 37.779 Befragungen durchgeführt. Die jüngste Altersgruppe, unter 1-Jährige, wird jährlich neu gezogen, während ungefähr die Hälfte der Eltern der älteren Kinder zum wiederholten Mal befragt wird. Die andere Hälfte, die sogenannten Auffrischer-Fälle, werden bei den Einwohnermeldeämtern nachgezogen.

Literatur:

Wieschke, J., Lippert, K. & Kuger, S. (2025). Methodischer Hintergrund der KiBS-Erhebung 2024. DJI-Kinderbetreuungsreport 2025. Studie 8 von 8. München. www.dji.de/KiBS. Zugriff: 09.04.2026.

Bildungsberichte:

2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

KiD 0–3

Die repräsentative Studie „Kinder in Deutschland – KiD 0–3“ des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) liefert mit den Querschnittserhebungen der Jahre 2015 und 2022 die umfassendste Datengrundlage zur Prävalenz von psychosozialen Belastungen bei Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren sowie zum Zugang und zur Kenntnis von präventiven Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Die Studie aus dem Jahr 2015 umfasst eine bundesweite repräsentative Befragung von 8.063 Familien mit Kindern, die über eine Früherkennungsuntersuchung (U3 bis U7a) in einer von insgesamt 271 pädiatrischen Praxen rekrutiert wurden. Die Hauptbezugs- oder anwesende Begleitperson des Kindes (in 90 % der Fälle die leibliche Mutter) füllte einen schriftlichen Fragebogen in der Kinderarztpraxis aus. Für die Erhebung im Jahr 2022 wurden erneut Familien über insgesamt 186 Kinder- und Jugendarztpraxen gewonnen. Es liegen belastbare Informationen von 5.591 Eltern vor, die den Fragebogen entweder direkt schriftlich in der Praxis oder als Onlineerhebungsbogen im häuslichen Umfeld ausfüllten.

Bildungsberichte:

2024

KIM-Studie

Seit 1999 gibt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) regelmäßig die KIM-Studie heraus, eine Basisstudie zum Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern (6 bis 13 Jahre). Der Verbund ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und des Südwestrundfunks (SWR). Die Durchführung der Studie übernimmt das IFAK Institut, Taunusstein, und ist aus dem Rundfunkbeitrag finanziert.

2024 wurden 1.225 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren und deren Haupterzieher*innen persönlich befragt. Die Interviews mit den Kindern erfolgten computergestützt persönlich-mündlich (per CAPI), die Elterninterviews per Selbstausfüllerfragebogen (Paper & Pencil). Die Grundgesamtheit der Studie bilden Deutsch sprechende Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren in Privathaushalten sowie deren primäre Erziehungspersonen in Deutschland. Die Stichprobe beruhte auf einem Quotenverfahren entsprechend den aktuell vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamts. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die 6- bis 13-Jährigen in Deutschland. Kinder mit Migrationsgeschichte sind jedoch mit 11 % unterrepräsentiert.

Bildungsberichte:

2020, 2026

Kinderbetreuung in Deutschland – Zusatzerhebung in Zeiten der Corona-Pandemie (DJI-KiBS-Zusatzerhebung)

Die Studie „Kinderbetreuung in Deutschland – Zusatzerhebung in Zeiten der Corona-Pandemie im Rahmen der Corona-KiTa-Studie“, baut auf der Elternstichprobe der Kinderbetreuungsstudie (KiBS) des Deutschen Jugendinstituts (DJI) auf. Zwischen November 2020 und August 2021 wurden zu insgesamt 10 Messzeitpunkten Eltern mit Kindern ab der Geburt bis zum Schuleintritt per Onlinefragebogen zu ihrer familialen Situation während der Corona-Pandemie befragt. Ein besonderer Befragungsschwerpunkt lag dabei auf der Betreuungssituation der Kinder während der Pandemie. Die Beteiligung variierte je nach Messzeitpunkt zwischen 3.747 und 8.917 Personen.

Bildungsberichte:

2022

Kinder- und Jugendhilfestatistik (KJH-Statistik)

Die Kinder- und Jugendhilfestatistik (KJH-Statistik) ist eine Bundesstatistik, die auf einer (zumeist) jährlichen Vollerhebung basiert. Dabei werden wesentliche Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe nach §§ 98–103 des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe) erfasst. Sie kommt damit dem Auftrag nach, Daten zur Bestandsaufnahme und zur Umsetzung des SGB VIII zur Verfügung zu stellen sowie zur Fortentwicklung der kinder- und jugendhilferechtlichen Grundlagen beizutragen. Die Analysen zur frühen Bildung beruhen vorrangig auf den Erhebungsteilen zu Kindertageseinrichtungen und -tagespflege in Deutschland, die seit 2006 jährlich zum 1. März (bis 2008 15. März) erhoben werden. 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

KiTa-Register der Corona-KiTa-Studie

Für die Corona-KiTa-Studie erforschten das Deutsche Jugendinstitut (DJI) und das Robert Koch-Institut (RKI) in 4 Erhebungsmodulen die Rolle der Kindertagesbetreuung bei der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Die Studie haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert. Das Modul „KiTa-Register“ des DJI stellte eine wöchentliche onlinebasierte Abfrage dar; alle Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen in Deutschland waren zur Teilnahme daran aufgerufen. Um möglichst den gesamten Zeitraum der Pandemie zu erfassen, wurden Daten des DJI-KiTa-Registers und weitere Daten der Corona-KiTa-Studie zusammen betrachtet. Die Daten für den Zeitraum März bis Juli 2020 basieren auf Selbsteinschätzungen der zuständigen Landesministerien (teils Daten der Länder, teils Daten, die den Ministerien zur Verfügung gestellt wurden). Seit 2020 liegen Daten vor, die wöchentlich von durchschnittlich etwa 5.000 teilnehmenden Kitas gemeldet wurden.

Bildungsberichte:

2022

Knappschaft-Bahn-See

Die Statistik der Knappschaft-Bahn-See zur 2. Förderrichtlinie des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ erfasst die Anzahl der Bewilligungen der Programmsegmente Auftrags- und Verbundausbildung und Zuschuss zur Prüfungsvorbereitung. Außerdem wird die Höhe der bewilligten Zahlungen ausgewiesen.

Bildungsberichte:

2022

Kommunalbefragung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH)

Das NZFH führt seit 2013 standardisierte Onlinebefragungen als Vollerhebungen aller Kommunen, die öffentliche Träger der Jugendhilfe sind und von der Bundesinitiative Frühe Hilfen bzw. der Bundesstiftung Frühe Hilfen gefördert werden, zum Stand des Auf- und Ausbaus der Frühen Hilfen in Deutschland durch. In den Erhebungswellen der Jahre 2013, 2015, 2017, 2020 und 2025 wurde die Einbindung der einzelnen Akteure in die Netzwerke Frühe Hilfen erhoben, wobei nur Kommunen mit genau einem Netzwerk Frühe Hilfen berücksichtigt wurden. Im Jahr 2020 haben 570 und im Jahr 2025 564 Kommunen an der Befragung teilgenommen.

Bildungsberichte:

2026

Länderabfrage des Berufsverbands deutscher Psycholog:innen

Der Berufsverband deutscher Psycholog:innen fragt in 2-jährigem Turnus bei den Kultusministerien der Länder die geplanten Schulpsycholog:innenstellen (SPS) in Vollzeitstellenanteilen ab. Die Zahlen geben nicht an, ob die SPS auch tatsächlich besetzt sind.

Bildungsberichte:

2026

Laufende Wirtschaftsrechnungen (LWR)

Die Laufende Wirtschaftsrechnung (LWR) ist eine jährlich durchgeführte amtliche Statistik, die rund 8.000 private Haushalte zu ihren Einnahmen und Ausgaben, ihren Wohnverhältnissen und zur Ausstattung mit Gebrauchsgütern befragt. Die LWR entfällt in den Jahren, in denen die alle 5 Jahre stattfindende Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) erhoben wird. Dies betraf zuletzt das Jahr 2023. Da Haushalte aus nahezu allen sozialen Gruppen berücksichtigt werden, zeichnen die LWR ein weitgehend repräsentatives Bild der Lebenssituation der Bevölkerung in Deutschland. Nicht in die Erhebung einbezogen werden jedoch Haushalte von Selbstständigen (einschließlich Gewerbetreibender, selbstständiger Landwirtinnen und Landwirte sowie freiberuflich Tätiger), Personen ohne festen Wohnsitz sowie Menschen, die in Gemeinschaftsunterkünften oder Anstalten leben. Teilnehmende Haushalte führen für ein festgelegtes Quartal ein Haushaltsbuch, in das Einnahmen und Ausgaben eingetragen werden. Anhand der Systematik der Einnahmen und Ausgaben (aktuelle Version: SEA 2021) werden die von Haushalten genannten Einnahmen und Ausgaben klassifiziert, um sie vergleichend auswerten zu können.

Bildungsberichte:

2026

Lehrkräfteeinstellungsbedarf und -angebot

Das Periodikum „Lehrkräfteeinstellungsbedarf und -angebot“ ist Teil der Schulstatistik des Sekretariats der Kultusministerkonferenz (KMK) und bietet auf der Grundlage von Modellrechnungen der Länder einen prognostizierten Überblick über die erwartete Entwicklung des Bedarfs und Angebots an neu einzustellenden Lehrkräften in den Bundesländern (siehe Schulstatistik für Erläuterung zur Datengenerierung).

Bildungsberichte:

2024, 2026

LFS, Labour Force Survey (Europäische Arbeitskräfteerhebung)

Die Labour Force Survey ist die größte europäische Haushaltsstichprobenerhebung. Ihr Hauptziel ist es, die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 Jahre und älter) in 3 sich gegenseitig ausschließende Gruppen einzuteilen: Erwerbstätige, Arbeitslose und Nichterwerbspersonen (vgl. Glossar Erwerbsstatus [nach dem ILO-Konzept]). Der LFS stellt vierteljährliche und jährliche Daten zur Verfügung. Die Ergebnisse werden u. a. über die Eurostat-LFS-Datenbank bereitgestellt. In Deutschland sind die EU-weit gestellten Fragen zur Arbeitsmarktbeteiligung in den Mikrozensus integriert.

Bildungsberichte:

2022, 2024, 2026

LEBEN IN EUROPA (EU-SILC)

Die Erhebung EU-SILC (European Union Statistics on Income and Living Conditions – EU-SILC) liefert EU-weit harmonisierte und damit vergleichbare Indikatoren zur Messung von Armut und sozialer Ausgrenzung in der Europäischen Union (EU). Grundlage sind einheitliche Methodenstandards, die für alle EU-Mitgliedstaaten verbindlich sind. In Deutschland wurde die Befragung bis 2019 unter der Bezeichnung „Leben in Europa“ als eigenständige Erhebung vorgenommen. Seit dem Erhebungs­jahr 2020 ist die EU-SILC-Erhebung als Unter­stichprobe in den Mikrozensus integriert.

Bildungsberichte:

2022, 2026

Mikrozensus

Beim Mikrozensus handelt es sich um eine Haushaltsbefragung, die von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder seit 1957 – in den neuen Ländern seit 1991 – jährlich erfolgt. Befragt wird 1 % der Bevölkerung in Deutschland. Erhebungsinhalte sind Familien- und Haushaltszusammenhänge, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, Erwerbsbeteiligung, Arbeitsuche, Aus- und Weiterbildung, Wohnverhältnisse, Gesundheit und Einwanderungsgeschichte. Die Daten werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.

Der Mikrozensus wurde 2020 methodisch neugestaltet. Ausführliche Informationen zu den Änderungen sind auf einer eigens eingerichteten Sonderseite verfügbar. Die Sonderseite ist erreichbar unter: destatis.de/mikrozensus2020.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

miniKIM-Studie

Seit 2012 gibt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) regelmäßig die miniKIM-Studie heraus, eine Basisstudie zum Stellenwert der Medien im Alltag von 2- bis 5-jährigen Kindern. Der Verbund ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und des Südwestrundfunks (SWR). Die Durchführung der Studie übernahm für die Ausgabe 2023 das Marktforschungsinstitut mindline media, Berlin; die Finanzierung erfolgt aus dem Rundfunkbeitrag. Im September 2023 wurden 600 Haupterzieher:innen von Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren befragt. Die Interviews erfolgten computergestützt als Onlinebefragung (CAWI) über ein Access-Panel. Im Gegensatz zur KIM-Studie für ältere Kinder werden bei der miniKIM keine Interviews mit den Kindern selbst geführt; die Daten basieren ausschließlich auf den Auskünften der primären Erziehungspersonen.

Die Grundgesamtheit der Studie bilden deutschsprachige Haupterzieher*innen von Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren in Privathaushalten in Deutschland mit Internetzugang. Die Stichprobe wurde so gezogen, dass sie hinsichtlich der Altersstruktur der Kinder sowie der formalen Bildung der Eltern repräsentativ für diese Gruppe in Deutschland ist, jedoch sind auch hier Eltern mit Migrationshintergrund unterrepräsentiert.

Bildungsberichte:

2024, 2026

Mitgliederstatistik des Deutschen Olympischen Sportbundes

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) veröffentlicht unter dem Titel „Bestandserhebung“ jährlich die Statistik der Gesamtmitgliederzahl des Deutschen Olympischen Sportbundes, der Landessportbünde, der Spitzenverbände und weiterer Mitgliedsorganisationen.

Bildungsberichte:

2024, 2026

NEPS – Nationales Bildungspanel

Das Nationale Bildungspanel (National Educational Panel Study, NEPS) ist eine groß angelegte Multikohortenstudie, die das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Zusammenarbeit mit einem interdisziplinär zusammengesetzten deutschlandweiten Netzwerk seit 2010 durchführt (Artelt & Sixt, 2023; Blossfeld & Roßbach, 2019). Ziel des NEPS ist es, repräsentative Längsschnittdaten zu Kompetenzentwicklungen, Bildungsprozessen, Bildungsentscheidungen und Bildungsrenditen in formalen, non-formalen und informellen Kontexten über die gesamte Lebensspanne bereitzustellen. Die Erhebung der Daten basiert auf unterschiedlichen Erhebungsverfahren (z. B. Interviews, Onlinebefragungen, Tests). Das NEPS besteht aus 7 parallelen Längsschnittstudien bzw. Panels, die in unterschiedlichen Altersgruppen (sogenannten Startkohorten) beginnen und im Bildungsbericht als Datengrundlage für verschiedene Analysen erscheinen.

Startkohorte 1 (SC1) verfolgt das Ziel, Bildung von Anfang an aufzuzeigen. Hierzu wurden Kinder ab ihrem 7. Lebensmonat getestet (ab dem 8. Lebensjahr selbst befragt) sowie Informationen von ihren Eltern, Betreuungspersonen und Lehrkräften erhoben. Startkohorte 2 (SC2) betrachtet Verläufe von der frühen Bildung bis zum Sekundarbereich I. Auch hier wurden Erhebungen mit Kindern, ihren Eltern sowie dem Personal der jeweiligen Kindergärten und Grundschulen vorgenommen. Die Bildungswege von Schüler:innen ab Jahrgangsstufe 5 bis in die Ausbildung sind Gegenstand der Startkohorten 3 (SC3) und 8 (SC8). Die Erhebungen der SC8 wurden 12 Jahre nach der SC3 in der 5. Jahrgangsstufe gestartet. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei den unterschiedlichen Kompetenzen und deren Entwicklung. Im Fokus der Startkohorte 4 (SC4) stehen Schüler:innen ab Jahrgangsstufe 9 auf ihren verschiedenen Ausbildungswegen, ihren Wegen in und durch den Sekundarbereich II sowie den Übergängen in das berufliche Bildungssystem. Die Startkohorte 5 (SC5) ist dem Hochschulstudium und dem Übergang in den Beruf sowie den Kompetenzen von Studierenden und der Kompetenzentwicklung im Studienverlauf gewidmet. In der Startkohorte 6 (SC6) stehen Bildung im Erwachsenenalter und lebenslanges Lernen ab dem Geburtsjahrgang 1944 im Mittelpunkt. Entsprechend liegen umfangreiche Daten zu den Bildungs- und Erwerbsverläufen, den Bildungsaktivitäten und Lernprozessen sowie zur Kompetenzentwicklung im Lebensverlauf vor.

Literatur:

Artelt, C., & Sixt, M. (2023). The National Educational Panel Study (NEPS) — framework, design, and research potential. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 26, 277–298. https://doi.org/10.1007/s11618-023-01156-w.

Blossfeld, H.-P., & Roßbach, H.-G. (Hrsg.). (2019). Education as a lifelong process: The German National Educational Panel Study (NEPS) (2. Aufl., Bd. 3). Springer Fachmedien. https://doi.org/10.1007/978-3-658-23162-0.

Bildungsberichte:

2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

NEPS-SC6-ADIAB – Verknüpfung mit administrativen Daten

NEPS-ADIAB ist ein gemeinsam vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verantwortetes Datenangebot für die wissenschaftliche Gemeinschaft (Bachbauer et al., 2022). Es kombiniert auf individueller Ebene die Befragungs- und Kompetenzdaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) mit detaillierten Merkmalen der Erwerbs- und Einkommensbiografien inkl. Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug aus dem administrativen Datenbestand des IAB. Die Verknüpfung der beiden Datenquellen erfolgt mittels Record-Linkage-Verfahren auf Basis eines informierten Einverständnisses der Befragten.

Für den Scientific-Use-File von NEPS-SC6-ADIAB gelang es, die jährlichen Erhebungsdaten von mehr als 12.600 Teilnehmenden der NEPS-Erwachsenenkohorte (SC6) erfolgreich zu verknüpfen. Dies entspricht einem Anteil von ca. 74 % der Ausgangsstichprobe, die sich aus in Deutschland lebenden Personen im Erwerbsalter (Geburtsjahrgänge 1944 bis 1986) zusammensetzt. Die Anreicherung der NEPS-Daten bedeutet zugleich eine erhebliche Erweiterung des Beobachtungszeitraums, da die administrativen Personen- und Betriebsdaten zum Teil bis ins Jahr 1975 zurückreichen.

Literatur:

Bachbauer, N., Wolf, C., & Fuß, D. (2022). Education and employment trajectories in NEPS-ADIAB: The survey data of the National Educational Panel study linked to administrative data of the Institute for Employment Research. European Sociological Review, 38(4), 663–676. https://doi.org/10.1093/esr/jcab057.

Bildungsberichte:

2024

OECD-Beschäftigungsausblick

Die jährlich von der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) herausgegebene Publikation „Employment Outlook“ („Beschäftigungsausblick“) gibt einen Überblick über die Entwicklung der Beschäftigung und fasst aktuelle Studien der Organisation zur Arbeitsmarktpolitik zusammen. Der Bericht bewertet die jüngsten Entwicklungen und kurzfristigen Prognosen für die Arbeitsmärkte im OECD-Raum und in wichtigen Schwellenländern.

Bildungsberichte:

2010, 2012, 2014

Personalstandstatistik

Die Personalstandstatistik erhebt nach dem Finanz- und Personalstatistikgesetz (FPStatG) Daten zu den Beschäftigten des öffentlichen Diensts. Der öffentliche Dienst umfasst hierbei das Personal von Bund, Ländern und Gemeinden/Gemeindeverbänden (Kernhaushalte und Sonderrechnungen), die Sozialversicherungsträger (einschließlich der Bundesagentur für Arbeit) sowie die rechtlich selbstständigen Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform. Diese Statistik ist Grundlage für politische Entscheidungen zur Weiterentwicklung des Dienst-, Besoldungs-, Tarif- und Versorgungsrechts. Die Personalstandsdaten werden überwiegend von zentralen Personalabrechnungsstellen geliefert. Es handelt sich um eine Vollerhebung. Die Daten werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.

Bildungsberichte:

2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

PIAAC – Programme for the International Assessment of Adult Competencies

PIAAC ist eine internationale Vergleichsstudie der OECD zur Erfassung grundlegender Kompetenzen Erwachsener im Alter von 16 bis unter 66 Jahren. Nach einem 1. Zyklus, an dem 39 Länder von 2011 bis 2018 teilgenommen haben, wurde die Studie in einem 2. Zyklus, an dem 31 Länder 2023 teilgenommen haben, fortgeführt und methodisch weiterentwickelt. Im Fokus stehen insbesondere Lesekompetenzen, alltagsmathematische Kompetenzen und adaptive Problemlösefähigkeiten in technologieintensiven Umgebungen. PIAAC liefert im Querschnitt international vergleichbare Daten zu Kompetenzniveaus sowie zu deren Zusammenhang mit Bildung, Erwerbstätigkeit und soziodemografischen Merkmalen. Neben formalen werden auch non-formale Bildungsaktivitäten erhoben. Da sich die Erfassung non-formaler Bildungsaktivitäten von Zyklus 1 zu Zyklus 2 verändert hat, ist ein Trendvergleich der Weiterbildungsbeteiligung mit Einschränkungen verbunden. An der PIAAC-Studie 2023 haben in Deutschland insgesamt 4.793 Personen teilgenommen. In PIAAC werden alle Befragten – mit Ausnahme der 15- bis unter 20-Jährigen in Ausbildung sowie von Personen mit sprachbedingter Kurzbefragung (sogenanntes Doorstep Interview) – nach ihrer Weiterbildungsbeteiligung befragt. Aufgrund des notwendigen Ausschlusses sprachbedingter Kurzbefragungen bei den Auswertungen zur Weiterbildungsbeteiligung sind leichte systematische Verzerrungen insbesondere bei der Gruppe der Zugewanderten nicht in jedem Fall zu vermeiden.

Bildungsberichte:

2026

PISA – Programme for International Student Assessment

Die PISA-Studie ist eine internationale Schulleistungsuntersuchung, die in 3-jährigem Turnus in einem Großteil der Mitgliedstaaten der OECD und einigen Partnerstaaten durchgeführt wird. Ziel ist es, die Kompetenzen von 15-jährigen Schüler:innen in den Domänen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaft sowie weitere lernbezogene Merkmale oder Kontextfaktoren wie bspw. Unterrichtsqualität zu erfassen. Die Testaufgaben orientieren sich nicht an spezifischen Lehrplänen, sondern an Kompetenzen, die für den Lernprozess und den Wissenserwerb relevant sind.

Bildungsberichte

2022, 2024, 2026

Regionaldatenbank

Die Regionaldatenbank ist ein frei zugängliches statistisches Informationssystem des Bundes und der Länder, das bundesweit vergleichbare, kontinuierlich aktualisierte amtliche Daten bis auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte bereitstellt. Die Regionaldatenbank umfasst Daten aus nahezu allen Bereichen der amtlichen Statistik (bspw. Bevölkerung und Demografie, Bildung, Finanzen, Umwelt).

Bildungsberichte:

2026

Schüler:innen, Klassen, Lehrkräfte und Absolvent:innen der Schulen

Das Periodikum „Schüler:innen, Klassen, Lehrkräfte und Absolvent:innen der Schulen“ wird als Teil der Schulstatistik des Sekretariats der Kultusministerkonferenz (KMK) bereitgestellt und bietet einen Überblick über die Anzahl der Schüler:innen, Klassen, Lehrkräfte, erteilten Unterrichtsstunden sowie der Abgänger:innen und Absolvent:innen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Siehe Schulstatistik für eine Erläuterung zur Datengenerierung.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Schuldenstatistik

Die Schuldenstatistik erhebt in tiefer Gliederung die Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts nach Ebenen. Die Erhebungseinheiten sind die staatlichen (Bund, Länder) und kommunalen Haushalte (Gemeinden/Gemeindeverbände), die Träger der Sozialversicherung und die Bundes­agentur für Arbeit (BA). In einer verkürzten Form werden auch die Schulden der Fonds, Einrichtungen und Unternehmen, die von den öffentlichen Haushalten (auch von diesen gemeinsam) bestimmt sind, erhoben. In der Summe ergibt sich so der Schuldenstand für den öffentlichen Bereich. Es handelt sich hierbei um eine Primärstatistik, wobei die Berichtsstellen das Zahlenmaterial den Rechnungsabschlüssen der Gebietskörperschaften und der Sozialversicherung sowie den Jahresabschlüssen der mehrheitlich öffentlich bestimmten Fonds, Einrichtungen und Unternehmen entnehmen und mittels Onlineerhebung übermitteln. Die Schuldenstatistik entspricht sachlich und systematisch jeweils dem Stand zum Stichtag 31. Dezember des aktuellen Berichtsjahres. Die Daten werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024

Schulstatistik

Die Schulstatistik hat die Aufgabe, Daten zu aktuellen Entwicklungen im (allgemeinbildenden und beruflichen) Schulwesen bereitzustellen. Die Daten werden sowohl von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder als auch vom Sekretariat der KMK bereitgestellt.

Schulstatistik der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder: Die Statistik wird jährlich bundesweit zu Beginn des Schuljahres als koordinierte Länderstatistik in Form einer Vollerhebung mit Auskunftspflicht aller Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft erhoben – für Schulen des Gesundheitswesens besteht keine deutschlandweite Vollerhebung. Die Zusammenfassung zu Bundesergebnissen erfolgt auf der Grundlage des von der Kultusministerkonferenz (KMK) erstellten Definitionenkatalogs. Für den Bereich des allgemeinbildenden und beruflichen Schulwesen wird auf die Statistischen Berichte „Allgemeinbildende Schulen“,  „Berufliche Schulen und Schulen des Gesundheitswesens – Grunddaten“ sowie „Berufliche Schulen und Schulen des Gesundheitswesens - Berufsbezeichnungen“ zurückgegriffen. Für Daten vor dem Schuljahr 2021/22 wird die eingestellte Fachserie 11 Bildung und Kultur herangezogen.

Schulstatistik des Sekretariats der Kultusministerkonferenz: Die Statistik wird jährlich bundesweit auf eine Abfrage der KMK bei den Bildungsbehörden der Länder hin erhoben und ergänzt durch Daten der amtlichen Hochschulstatistik der statistischen Ämter von Bund und Ländern. Die Zusammenfassung zu den Bundesergebnissen erfolgt auf der Grundlage des von der Kultusministerkonferenz (KMK) erstellten Definitionenkatalogs. Zur Veröffentlichung kommen ergänzend u. a. Vorausberechnungen der erwarteten Schüler:innen- und Absolvent:innenzahlen. Die Schulstatistik der KMK wird in Periodika veröffentlicht (siehe z. B. „Schüler:innen, Klassen, Lehrkräfte und Absolvent:innen“).

Die Schulstatistiken der KMK und der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder unterscheiden sich dahingehend, dass sie unterschiedliche Differenzierungen erheben. U. a. entsprechen die ausgewiesenen Lehrkräftezahlen des Statistischen Bundesamts Personenzahlen, während das Sekretariat der KMK Vollzeitlehrkräfteäquivalente ausweist.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Sonderpädagogische Förderung in Schulen

Das Periodikum „Sonderpädagogische Förderung an Schulen“ wird als Teil der Schulstatistik des Sekretariats der Kultusministerkonferenz (KMK) bereitgestellt und bietet einen Überblick über die Zahl sonderpädagogisch geförderter Schüler:innen an Förderschulen und allgemeinen Schulen. Die Daten trägt die KMK auf Basis von Umfragen an den Kultusministerien der Länder für einen Zeitraum von 10 Jahren zusammen.

Bildungsberichte:

2026

Sozialerhebung (DSW/DZHW) / Studierendenbefragung (DZHW)

Die Sozialerhebung sammelt seit den 1950er-Jahren Daten zur sozialen Lage der Studierenden. Seit den 1980er-Jahren übernehmen das Deutsche Studierendenwerk (DSW) und das DZHW diese Aufgabe gemeinsam. Große repräsentative Stichproben von Studierenden (einschließlich internationaler Studierender) in allen Studienphasen an Universitäten und Fachhochschulen werden zu Themen wie Finanzbudget, Wohnsituation, Einstellungen zum Studium und Studienerfahrungen befragt. Die letzte, die 21. Sozialerhebung fand 2016 statt.

2020 wurden die Sozialerhebung, der Konstanzer Studierendensurvey und die Befragungsreihe Beeinträchtigt studieren zusammengeführt und in überarbeiteter Form als „Studierendenbefragung in Deutschland“ weitergeführt. Daten der Sozialerhebung (und perspektivisch auch der Studierendenbefragung) stehen im Forschungsdatenzentrum des DZHW zur Verfügung.

Bildungsberichte:

2008, 2010, 2016, 2018

Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)

Das SOEP ist eine repräsentative multidisziplinäre Längsschnittstudie, für die seit dem Jahr 1984 jährlich circa 30.000 Menschen in knapp 15.000 Haushalten befragt werden. Außer der Haushaltszusammensetzung erfasst die Studie Berufsbiografien und Informationen zu Beschäftigung, Einkommen, Bildung sowie zu Gesundheits- und Zufriedenheitsindikatoren der Befragten. Die Studie wird laufend an die gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst und weiterentwickelt: 1990 wurde die Befragung auch auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgeweitet, in den Jahren 1994/1995, 2013 sowie 2015/2016 zudem um Geflüchtetenstichproben ergänzt. Die SOEP-Daten stehen der wissenschaftlichen Forschung als faktisch anonymisierte Mikrodaten zur Verfügung. Die aktuelle Version umfasst die Jahre 1984 bis 2023 (v40).

Bildungsberichte:

2006, 2010, 2014, 2018, 2020, 2022

Statistik der Angebote der Jugendarbeit (Jugendarbeitsstatistik)

In einem 2-Jahres-Rhythmus erfasst die Statistik der Angebote der Jugendarbeit als Teil der KJH-Statistik in einer Vollerhebung Daten zu Angeboten öffentlicher und anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, sofern diese Angebote oder ihre Träger eine öffentliche Förderung erhalten. In die Statistik fließen Angebote von öffentlichen und anerkannten freien Trägern der Jugendhilfe ein, die vorrangig die Entwicklung Jugendlicher oder von Mitarbeitern unterstützen. Nicht gezählt werden Angebote der Jugendsozialarbeit und Angebote, die ausschließlich der Ausübung sportlicher, kultureller oder religiöser Aktivitäten oder der Einübung technischer Fertigkeiten dienen. Aus verschiedenen Gründen ist von einer Untererfassung der tatsächlichen Angebotszahl auszugehen.

Bildungsberichte:

2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Statistik der Aufstiegsfortbildung

Seit dem Berichtsjahr 2018/19 werden in der nationalen und internationalen Bildungsberichterstattung Daten zu Aufstiegsfortbildungen im berufsorientierten Tertiärbereich nachgewiesen. Für Bildungsgänge, die zu Abschlüssen wie Meister:in, Fachwirt:in, Betriebswirt:in oder Fachkaufmann/-frau führen, liegen umfassende Informationen zu Prüfungen vor, Daten zu Bildungsteilnehmer:innen und Anfänger:innen werden anhand einer Stichprobenerhebung für das Berichtsjahr 2018/19 unter Berücksichtigung der jährlichen Fortbildungsprüfungen fortgeschrieben. Das neue Berufsbildungsgesetz von Anfang 2020 hat die Abschlussbezeichnungen Bachelor Professional und Master Professional als Zeichen der Gleichwertigkeit von beruflicher Fortbildung und akademischen Bildungsgängen und für eine bessere internationale Mobilität eingeführt.

Bildungsberichte:

2022, 2024

Statistik der Berufssprachkurse

Den Bericht zur Statistik der Berufssprachkurse veröffentlicht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge seit 2019 jährlich. Er enthält unter anderem Kennziffern und Daten zu Teilnahmeberechtigungen und -verpflichtungen an Berufssprachkursen, Kurseintritten, einzelnen Kursarten sowie Kursträgern.

Bildungsberichte:

2022, 2024, 2026

Statistik der Geburten

Die Geburtenstatistik enthält alle zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember des Berichtsjahres von einem Standesamt beurkundeten Geburten. Neben den Daten zur Geburt wie Tag und Geschlecht werden u. a. der Familienstand und die Staatsangehörigkeit der Eltern sowie das Alter der Mutter erhoben. Die regionale Gliederung ist bis auf Ebene der Gemeinden möglich. Die Daten werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Statistik der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II

Die Grundsicherungsstatistik SGB II berichtet über Personen und Bedarfsgemeinschaften, die von den Jobcentern betreut werden. Die Statistik enthält Informationen über die Haushalte, in denen diese Personen leben, über Leistungen, die sie zu ihrem Lebensunterhalt erhalten, sowie über Hilfequoten, Verweildauern und Leistungsminderungen.

Bildungsberichte:

2026

Statistik der öffentlichen Ausgaben und Einnahmen

Die Statistik der öffentlichen Ausgaben und Einnahmen gibt die Rechnungsergebnisse der öffentlichen Haushalte verschiedener Erhebungseinheiten wieder. Dazu zählen Bund, Sondervermögen des Bundes (unvollständig), die Länder, Sondervermögen der Länder (unvollständig), die Gemeinden/Gemeindeverbände (Gv.), die kommunalen Zweckverbände (unvollständig), die Sozialversicherung sowie die Finanzanteile der Europäischen Union. Das Material der Rechnungsstatistik wird den Rechnungsabschlüssen der Gebietskörperschaften sowie den sonstigen zum finanzstatistischen Berichtskreis gehörenden Erhebungseinheiten entnommen (sog. Sekundärstatistik). Es handelt sich um eine Vollerhebung, für die nach § 11 Finanz- und Personalstatistikgesetz (FPStatG) Auskunftspflicht besteht. Auskunftspflichtig für die Finanzen des Bundes und der Länder sind die Finanzministerien und Finanzsenate sowie die Leiter:innen der für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen zuständigen Stellen. Die finanzstatistischen Ergebnisse für die Sozialversicherung werden je nach Versicherungszweig entweder vom Bundesministerium für Gesundheit oder direkt von den Versicherungsträgern gemeldet. Die Zusammenführung der unterschiedlich gegliederten Basisdaten zum Ergebnis der öffentlichen Haushalte erfolgt im Statistischen Bundesamt.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Statistik der Preise

In der Preisstatistik werden monatlich und vierteljährlich veröffentlichte Ergebnisse von zeitlichen Preisvergleichen in Form von Indizes dargestellt. Die Preisindizes dienen als Grundlage für wirtschafts- und geldpolitische Entscheidungen. Der nationale Verbraucherpreisindex und der europaweit harmonisierte Verbraucherpreisindex werden verwendet, um die Inflation aus Sicht der privaten Endverbraucher:innen zu messen.

Bildungsberichte:

2024, 2026

Statistik des Verbands deutscher Musikschulen

Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) stellt seit 1960 systematisches Datenmaterial zusammen und gibt es seit 1967 regelmäßig heraus. Die Daten werden durch eine jährliche Abfrage bei den Mitgliedsschulen erhoben und münden in den „Statistischen Jahrbüchern der Musikschulen in Deutschland“. Seit 2014 erfolgt die Erhebung auf Basis eines vollständigen Kalenderjahres. Hierbei wird jede Person genau einmal gezählt, die innerhalb des gesamten Berichtsjahres ein oder mehrere Unterrichtsangebote der Musikschulen in Anspruch genommen hat.

Bildungsberichte:

2024, 2026

Statistik nach der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung

Die Statistik nach der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (Pflegeausbildungsstatistik) erhebt Informationen zu den in Ausbildung zur Pflegefachkraft befindlichen Personen, einschließlich Angaben zu den zugehörigen Trägern der praktischen Ausbildung, den Pflegeschulen und den Ausbildungsvergütungen. Es handelt sich um eine Vollerhebung, die jährlich zum 31. Dezember eines Jahres erfolgt. Die Statistik wurde mit dem im Jahr 2020 in Kraft getretenen Pflegeberufegesetz eingeführt, das die bisherigen Ausbildungsberufe Altenpfleger:in, Gesundheits- und Krankenpfleger:in sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger:in zum neuen Ausbildungsberuf „Pflegefachkraft“ vereint.

Bildungsberichte:

2022, 2024, 2026

Statistik zum Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)

Die Statistik nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) ist eine Bundesstatistik, die jährlich als Sekundärstatistik auf Basis von Verwaltungsdaten erstellt wird. Sie erfasst detaillierte Angaben zum sozialen und finanziellen Hintergrund der Geförderten und ihrer Ehegatt:innen sowie die Höhe und Zusammensetzung des finanziellen Bedarfs der Geförderten und der errechneten Förderbeträge. Förderleistungen nach dem AFBG können Teilnehmer:innen erhalten, die eine Fortbildungsmaßnahme über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen-/Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses anstreben (z. B. Handwerksmeister:in, Fachwirt:in). Mit dem 3. Änderungsgesetz zum AFBG wurde ab dem 1. August 2016 auch die Möglichkeit für Bachelor- und Fachhochschul-Absolvent:innen geschaffen, eine Förderung nach dem AFBG aufzunehmen.

Bildungsberichte:

2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Statistik zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Die Statistik zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist eine Bundesstatistik, die jährlich als Sekundärstatistik auf Basis von Verwaltungsdaten entsteht. Sie erfasst detaillierte Angaben zum sozialen und finanziellen Hintergrund der Geförderten, ihrer Ehegatt:innen und Eltern sowie die Höhe und Zusammensetzung des finanziellen Bedarfs der Geförderten und der errechneten Förderbeträge. Eine Förderung nach dem BAföG können Studierende, Schüler:innen ab der 10. Jahrgangsstufe unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. auswärtige Unterbringung) sowie Schüler:innen an Abendschulen, Kollegs, Fach(ober)schulen u. Ä. erhalten.

Bildungsberichte:

2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Statistiken zu (Jugend-)Freiwilligendiensten

Alle 2 Jahre werden die jeweils aktuellsten, von verschiedenen Ministerien zur Verfügung gestellten Daten zu jungen Menschen, die an (Jugend-)Freiwilligendiensten teilnehmen, für die nationale Bildungsberichterstattung zusammengetragen und aufbereitet. Dazu zählen die Statistiken für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) vom BMBFSFJ. Daten zum Bundesfreiwilligendienst (BFD) stellt das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) bereit. Aktuelle Daten für das Programm „weltwärts“ erhebt Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Bildungsberichte:

2022, 2024, 2026

StEG (Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen)

Die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) entstand zwischen 2005 und 2019 als länderübergreifendes Forschungsprogramm. In der 1. Förderphase (2005–2011) wurde jeweils 2005, 2007 und 2009 eine große Anzahl von Schulen mittels einer mehrperspektivischen Längsschnittstudie untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse vertiefte die 2. StEG-Förderphase (2012–2015). Speziell mit der Fortführung des Bildungsmonitorings sowie der Untersuchung von individueller Förderung in Ganztagsschulen beschäftigte sich die 3. StEG-Förderphase (2016–2019).

Bildungsberichte:

2006, 2014, 2016, 2018, 2020

Student Life Cycle Panel

Das Student Life Cycle Panel (SLC) ist eine bundesweit angelegte Multikohortenstudie, die vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) wissenschaftlich verantwortet und durchgeführt wird (vgl. Jungbauer-Gans & Carstensen, 2019)). Die Panelstudie begleitet Studienberechtigte und Hochschulabsolvent:innen auf ihren Bildungs- und Lebenswegen und ermöglicht tiefgehende Einblicke in die Dynamiken der Beteiligung an Hochschulbildung, in hochschulische Bildungsprozesse und in die Erträge von Hochschulbildung. Mit ihrem spezifischen Schwerpunkt auf Fragen der Hochschulbildung und des Zugangs zur Hochschulbildung fügt sich das Student Life Cycle Panel strategisch in den nationalen Forschungsdatenbestand ein. Die Wurzeln des Student Life Cylce Panels liegen im Studienberechtigtenpanel und Absolvent:innenpanel des DZHW (bzw. seiner Vorgängereinrichtungen), deren Befragungen bis in die 1970er-Jahre zurückreichen.

Die Grundgesamtheit des seit 1976 in 2- bis 3-jährigem Rhythmus durchgeführten Studienberechtigtenpanels bilden Personen, die in den jeweiligen Untersuchungsjahren eine schulische Hochschulzugangsberechtigung an einer allgemeinbildenden oder beruflichen Schule in Deutschland erworben haben. Zuletzt wurde die Studienberechtigtenkohorte 2018 4 ½ Jahre nach Schulabgang befragt. Im Mittelpunkt der Befragung stehen der Übergang von der Schule in Studium und Berufsausbildung sowie die nachschulischen Bildungs- und Erwerbsverläufe in ihrer Gesamtheit, und zwar unabhängig davon, welcher nachschulische Weg von den Studienberechtigten eingeschlagen wird. 

Für das Absolvent:innenpanel wurde seit 1989 in jedem 4. Jahr eine Stichprobe von Hochschulabsolvent:innen befragt. Das Panel umfasst bis zu 3 Wellen, mit der letzten Befragung 10 Jahre nach dem Studienabschluss. Zuletzt wurde die Kohorte des Jahres 2017 etwa 1 ½ und 5 Jahre nach dem Studienabschluss befragt. Durchgehende Themen der Befragungen sind der Rückblick auf das Studium, der Übergang in den Arbeitsmarkt und die Weiterqualifizierung sowie die mittel- und langfristige berufliche Entwicklung.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Studienabbruchstudie des DZHW

Seit den 1990er-Jahren berechnet das DZHW Studienabbruchquoten auf Basis hochschulstatistischer Daten. In Zukunft werden diese Quoten durch die Studienverlaufsstatistik des Statistischen Bundesamts ersetzt. Die Bildungsberichte bis 2020 haben die DZHW-Quoten dargestellt. Ergänzende Studien, bei denen mehrere Kohorten Exmatrikulierter befragt wurden, befassen sich mit den Ursachen des Studienabbruchs und dem Verbleib nach dem Studienabbruch.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020

Studienverlaufsstatistik

Die mit der Novelle des Hochschulstatistikgesetzes 2017 eingeführte Studienverlaufsstatistik ist Teil der Hochschulstatistik. Auf der Basis pseudonymisierter Einzeldaten lassen sich wesentliche Merkmale des Studienverlaufs analysieren, etwa der Wechsel von Studiengängen und Hochschulen, der Übergang in das Masterstudium sowie zukünftig auch der Studienerfolg.

Bildungsberichte:

2024, 2026

Studienqualitätsmonitor

Mit dem Studienqualitätsmonitor (SQM) wurden von 2007 bis 2018 jährlich die Studienqualität und die Studienbedingungen an den deutschen Hochschulen aus Sicht der Studierenden erhoben. Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW GmbH) und die AG Hochschulforschung der Universität Konstanz führten die repräsentative Onlinebefragung gemeinsam durch.

Bildungsberichte:

2010, 2012, 2014, 2016

TAEPS-Einrichtungsbefragung

Die TAEPS-Einrichtungsbefragung ist eine vom Verbundprojekt TAEPS vorgenommene Befragung von insgesamt 1.000 Weiterbildungseinrichtungen und weiterbildungsaktiven Betrieben. Unter den Betrieben wurden nur jene mit mindestens 200 Beschäftigten befragt – außer zu strukturellen Merkmalen unter anderem zu den Rekrutierungsstrategien. An der Befragung haben 100 Soloselbstständige, 437 Einrichtungen und 463 Betriebe teilgenommen (für weitere erhebungsbezogene Informationen siehe Schrader et al., 2023).

Literatur:

Schrader, J., Büchler, T., & Kohl, J. (2023). Rekrutierung von Lehrkräften durch Organisationen der Weiterbildung. Zeitschrift für Weiterbildungsforschung46(3), 441-473.

Bildungsberichte:

2024

TAEPS-Personalpanel

Die Studie Lehrpersonal in der Weiterbildung (Teachers in Adult Education Panel – a Panel Study) wird vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V. (DIE) gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) erhoben und vom BMBF finanziert. Die Studie erfasst die Qualifikationen, Beschäftigungsbedingungen, Kompetenzprofile (pädagogisch-psychologisches Wissen, ICT-Kompetenzen), Weiterbildungsaktivitäten und -vorstellungen des Lehrpersonals sowie die Wirkungen von Fortbildungsaktivitäten von Lehrkräften in der Weiterbildung. Die teilnehmenden Lehrkräfte werden zunächst über einen Zeitraum von 5 Jahren mehrfach befragt. Zudem untersuchen randomisierte Interventionsstudien Kompetenzzuwächse durch Fortbildungen. An der 1. Erhebungswelle haben rund 2.600 Lehrkräfte aus der Weiterbildung teilgenommen.

Bildungsberichte:

2024, 2026

TALIS Starting Strong – Starting Strong Teaching and Learning International Survey

Der Starting Strong Teaching and Learning International Survey (TALIS Starting Strong) der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) ist eine internationale Fachkräftebefragung, die die Selbsteinschätzung von pädagogisch Tätigen und Einrichtungsleitungen aus 9 Mitgliedstaaten der OECD (Chile, Dänemark, Deutschland, Island, Israel, Japan, Norwegen, Südkorea und Türkei) in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung erfasst. Die 2018 erstmals durchgeführte Befragung stellt eine Erweiterung der regulären TALIS-Studie dar. Befragt wurden Beschäftigte, die mit Kindern unter 3 Jahren arbeiten (U3-Teilstudie), sowie Beschäftigte, die für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt zuständig sind (Ü3-Teilstudie). Ziel ist die Datengewinnung zu Arbeitsbedingungen, pädagogischen Praktiken und Orientierungen sowie zu Arbeitszufriedenheit und Belastungserleben von Kita-Personal.

Bildungsberichte:

2020, 2022, 2026

TIMSS

Die TIMSS-Studie ist eine internationale Schulleistungsuntersuchung, die in 4-jährigem Turnus in einem Großteil der Mitgliedstaaten OECD und einigen Partnerstaaten stattfindet. Ziel der Erhebungsteilnahme von Deutschland ist es, die Kompetenzen von Viertklässler:innen in den Domänen Mathematik und Naturwissenschaft sowie weitere lernbezogene Merkmale oder Kontextfaktoren wie bspw. Unterrichtsqualität zu erfassen. Die Testaufgaben orientieren sich nicht an spezifischen Lehrplänen, sondern an Kompetenzen, die für den Lernprozess und den Wissenserwerb relevant sind.

Bildungsberichte:

2026

Verdiensterhebung

Die Grundgesamtheit der Verdiensterhebung bilden Personen in abhängigen Beschäftigungsverhältnissen. Die Verdiensterhebung enthält Daten von abhängig beschäftigten Personen der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei, des produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs. Die Bruttomonatsverdienste basieren auf Entgeltabrechnungen der Betriebe. Die Statistik enthält neben Daten zu Verdiensten und Arbeitsstunden u. a. Daten zu Geschlecht, Beruf, Bildungsabschluss und zu Merkmalen des Beschäftigungsverhältnisses.

Bildungsberichte:

2024, 2026

Volkshochschulstatistik

Die Statistik der deutschen Volkshochschulen wird vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für lebenslanges Lernen e. V. (DIE) seit 1962 jährlich erstellt. Bei einer Beteiligung von über 900 Einrichtungen liegen nahezu 100 % der Volkshochschuldaten vor. Damit ist es möglich, eine kontinuierliche und umfassende Datensammlung über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren zur Verfügung zu stellen. Daten zu Angeboten, Finanzierung und institutionellen Aspekten ermöglichen Beobachtungen z. B. über Angebotsverläufe, Teilnahmequoten und Strukturveränderungen in Zeitreihen.

Bildungsberichte:

2020, 2022, 2024, 2026

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen

Die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) stellen das umfassendste statistische Instrumentarium der Wirtschaftsbeobachtung in Deutschland dar. Um ein solches System auch für die Länder zu erstellen, wurde 1954 der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ gegründet. Diesem Arbeitskreis gehören die Statistischen Ämter der 16 Bundesländer sowie das Statistische Bundesamt und das Bürgeramt, Statistik und Wahlen der Stadt Frankfurt am Main als Vertreter des Deutschen Städtetages an. Vorsitz und Federführung des Arbeitskreises obliegen dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg. Das Datenangebot des Arbeitskreises deckt weitgehend die Entstehungs-, Verteilungs- und Verwendungsrechnung auf Länderebene ab. Darüber hinaus werden ausgewählte Aggregate (z. B. Bruttoinlandsprodukt und Wertschöpfung) auf Kreisebene berechnet. Die Berechnungen erfolgen nach dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 1995/ESVG  2010). Diese Methodik sichert vergleichbare Ergebnisse der VGR für die Staaten und Regionen Europas.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

Vorausberechnung der Zahlen der Schüler:innen und Absolvent:innen

Das Periodikum „Vorausberechnung der Schüler- und Absolvent:innenzahlen“ wird als Teil der Schulstatistik des Sekretariats der Kultusministerkonferenz (KMK) bereitgestellt und bietet einen Überblick über die vorausberechnete Anzahl der Schüler:innen sowie der Abgänger:innen und Absolvent:innen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Die Berechnungen basieren auf Modellrechnungen der Länder und werden anlassbezogen aktualisiert.

Bildungsberichte:

2024, 2026

Wanderungsstatistik

Die Wanderungsstatistik umfasst alle meldepflichtigen Wanderungsfälle über die Gemeindegrenzen hinweg zu anderen Gemeinden innerhalb Deutschlands sowie die Wanderungsfälle über die Bundesgrenzen hinweg. Es werden Wanderungsfälle, nicht aber die wandernden Personen nachgewiesen. Die Zahl der Wanderungsfälle in einem Jahr ist demzufolge etwas größer als die Zahl der wandernden Personen, da eine Person in einem Jahr mehrmals umziehen respektive ihren Wohnungsstatus ändern kann. Neben dem Alter, Geschlecht und Familienstand werden die Staatsangehörigkeit, Herkunfts- und Zielland sowie Geburtsland erfasst. Geflüchtete und Schutzsuchende sind meldepflichtig und damit grundsätzlich in der Wanderungsstatistik enthalten. Die Daten werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024, 2026

wbmonitor

Für den wbmonitor werden seit 2001 jährlich Anbieter:innen der Weiterbildung zu ihrem Leistungsangebot und der Geschäftsentwicklung befragt (periodischer Querschnitt). Darüber hinaus gibt es jedes Jahr einen Themenschwerpunkt. Der wbmonitor ist ein Kooperationsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für lebenslanges Lernen e. V. (DIE).

Bildungsberichte:

2020, 2022, 2024

wb-personalmonitor

Den wb-personalmonitor als repräsentative Erhebung des Weiterbildungspersonals entwickelten das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V. (DIE) und die Universität Duisburg-Essen (UDE) im Jahr 2014 im Kontext des wbmonitors. Dabei wurden zunächst über Weiterbildungseinrichtungen 5.511 Beschäftigte zu ihren derzeitigen Arbeit-/Auftraggebenden, ihren Tätigkeiten innerhalb und ggf. außerhalb der Weiterbildung, ihren Arbeitsbedingungen sowie ihrer ökonomischen und soziodemografischen Situation befragt (vgl. Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung, 2016, S. 155). Anschließend wurden 1.243 Beschäftigte in einer 2. Welle vertiefend zu ihrem Einstieg in die Weiterbildung, detaillierten Arbeitsbedingungen, Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen u. Ä. befragt. Die Repräsentativität der Stichprobe ist jedoch insofern eingeschränkt, als der nach den AES-Teilnahmequoten dominante Weiterbildungssektor, die betriebliche Weiterbildung, nur marginal einbezogen ist.

Literatur:

Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hrsg.)  (2016). Bildung in Deutschland 2016. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur Bildung und Migration. Bielefeld: W. Bertelsmann.

Bildungsberichte:

2022, 2026

Weiterbildungsstatistik im Verbund

Die Weiterbildungsstatistik im Verbund wird seit 2002 jährlich vom DIE erhoben. Es werden institutionelle Daten, Personal-, Finanz- und Leistungsdaten der Weiterbildungseinrichtungen dreier Verbände aufgenommen: Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (BAK AL), Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE), Katholische Erwachsenenbildung Deutschland – Arbeitsgemeinschaft e. V. (KEB).

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2020

WiFF-Länderabfrage zu Ausbildungsanfänger:innen und -absolvent:innen

Zur Erfassung der Schüler:innen sowie der Absolvent:innen in relevanten Ausbildungen für das Arbeitsfeld der frühen Bildung an Berufsfachschulen und Fachschulen erfolgt über die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) eine zusätzliche Abfrage bei den Statistischen Landesämtern in Ergänzung zur Fachserie 11, Reihe 2, „Berufliche Schulen“ (ab 2021 Statistischer Bericht: Berufliche Schulen und Schulen des Gesundheitswesens – Berufsbezeichnungen) des Statistischen Bundesamtes. Die Abfrage erfolgt differenziert für Fachschulen für Sozialpädagogik und Berufsfachschulen. Durch die Länderabfrage lassen sich die Daten aus der Fachserie ergänzen und unterscheiden sich möglicherweise von denen des Statistischen Bundesamtes.

Bildungsberichte:

2024, 2026

WiFF-Panelstudie „Ausbildung und Berufsverbleib pädagogischer Fachkräfte“

Die WiFF-Panelstudie („Ausbildung und Berufsverbleib pädagogischer Fachkräfte“) ist eine bundesweite Längsschnittstudie des Deutschen Jugendinstituts im Projekt Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF), die angehende Erzieher:innen und Kindheitspädagog:innen über mehrere Jahre hinweg befragt. Sie analysiert den Übergang von der Ausbildung in den Beruf, Arbeitsbedingungen und Faktoren für den Verbleib in der frühpädagogischen Praxis. Die Studie basiert auf Daten einer bundesweiten Onlinebefragung von angehenden (früh)pädagogischen Fachkräften, die im jährlichen Abstand zu 3 Zeitpunkten befragt werden (Längsschnittstudie).

Bildungsberichte:

2026

WiFF-Studiengangsdatenbank

Die WiFF-Studiengangsdatenbank erfasst seit 2012 bundesweit frühpädagogische und kindheitspädagogische Studiengänge. Sie löste die Datenbank der Robert-Bosch-Stiftung „frühpädagogik-studieren“ (2009–2011) ab und wird seit 2014 durch das WiFF-Studiengangsmonitoring vertiefend begleitet. Dazu werden jährlich die Leitungen früh- und kindheitspädagogischer Bachelor- und Masterstudiengänge befragt. Die Onlinedatenbank enthält alle Bachelor- und Masterstudiengänge der Früh- und der Kindheitspädagogik in Deutschland. Dabei fassen kompakte Studiengangsprofile Inhalt und Struktur jedes einzelnen Studiengangs zusammen.

Bildungsberichte:

2018, 2020, 2024

 Zensus

Die Europäische Union (EU) schreibt ab dem Jahr 2011 für alle Mitgliedstaaten die Durchführung von Volks-, Gebäude- und Wohnungszählungen im Abstand von 10 Jahren vor. Deutschland hat den Zensus 2011 als registergestützten Zensus vorgenommen. Dabei wurden vorhandene Verwaltungsregister als Datenquellen genutzt, die in bestimmten Bereichen durch eine Verknüpfung von Vollerhebungen und Stichprobenerhebungen ergänzt wurden. Primäres Ziel des Zensus ist die Ermittlung der Einwohnerzahl für jede Gemeinde. Darüber hinaus bietet der Zensus regional tief gegliederte Daten zu demografischen Grundmerkmalen, Bildung, Erwerbstätigkeit, Migrationshintergrund und Religionszugehörigkeit der Bevölkerung.

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2016, 2026

Zeitverwendungserhebung

Die Zeitverwendungserhebung wird vom Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit den Statistischen Ämtern der Länder in einem etwa 10-jährigen Turnus durchgeführt (1991/92, 2001/02, 2012/13, 2022). Es handelt sich um eine Quotenstichprobe privater Haushalte, wobei durch einen differenzierten Quoten- und Hochrechnungsrahmen u. a. mit Ergebnissen des Mikrozensus ein möglichst hoher Grad an Repräsentativität sichergestellt werden soll. Die Zeitverwendungserhebung liefert Informationen zur zeitlichen Strukturierung des Alltags von Personen in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und Haushaltskonstellationen. Erfasst werden unter anderem unbezahlte Arbeit (z. B. Hausarbeit, Kinderbetreuung, Ehrenamt), Erwerbstätigkeit, Bildungs- und Freizeitaktivitäten sowie Wegezeiten und genutzte Verkehrsmittel. Grundlage der Erhebung sind Tagebücher, in denen alle Personen ab 10 Jahren in den ausgewählten Haushalten an 3 vorgegebenen Tagen (2 Werktage und ein Wochenendtag) ihre Haupt- und Nebenaktivitäten dokumentieren.

Bildungsberichte:

2016, 2026