Datenquellen

Für die Berechnung der in die Bildungsberichte eingehenden Indikatoren ist eine Vielzahl von thematisch breit angelegten Daten erforderlich, die aufgrund ihrer Aussagekraft und ihres regelmäßigen Erscheinens geeignet sind, das gesamte Themenfeld der Bildungsberichterstattung abzudecken. Bereit gestellt werden sie in erster Linie über die amtliche Statistik (Kinder- und Jugendhilfestatistik, Schulstatistik, Berufsbildungsstatistik, Mikrozensus, Zeitbudgetstudie u.a.) und über regelmäßig erhobene und verfügbare Forschungsdaten wie Large scale assessments, Sozio-Oekonomisches Panel, BIBB/IAB-Erhebung und sonstige repräsentative Surveys.

Hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Datenlieferanten

Absolvent:innenpanel des DZHW

Für das Absolvent:innenpanel wird seit 1989 in jedem 4. Jahr eine Stichprobe von Hochschulabsolvent:innen zum Verbleib nach dem Studienabschluss befragt. Das Panel umfasst bis zu 3 Wellen, mit der letzten Befragung 10 Jahre nach dem Studienabschluss. Zuletzt wurde die Kohorte des Jahres 2017 etwa eineinhalb Jahre nach dem Studienabschluss befragt. An dieser Befragung nahmen etwa 12.100 Absolvent:innen teil, von denen knapp 6.700 bereits erwerbstätig waren. Das Absolvent:innenpanel wurde 2021 in das Student Life Cycle Panel (SLC) des DZHW überführt.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2022

https://www.dzhw.eu/forschung/projekt?pr_id=467

Adult Education Survey (AES)

Der AES ist eine Datenerhebung der Europäischen Union zum Lernen Erwachsener im Alter von 25 bis 64 Jahren. Sie wurde 2007, 2011 und 2016 durchgeführt und ist erneut für 2022 geplant. In Deutschland werden die Daten seit 2007 im Abstand von 2 bis 3 Jahren erhoben und das Sample wurde seither hinsichtlich der Altersspanne erweitert. Im aktuellen Bildungsbericht werden die Daten des AES für die Jahre 2016 (7.724 Personen), 2018 (5.836 Personen) und 2020 (5.818 Personen) für Deutschland genutzt, mit denen Aussagen über das Weiterbildungsverhalten von Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren getroffen werden können. Aufgrund von Änderungen im Erhebungsverfahren des AES 2020 sind Trendvergleiche mit den Vorjahren mit Einschränkungen verbunden.

Bildungsbericht:

2020, 2022

Link:

https://www.bibb.de/de/1656.php

AID:A

Der vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) verantwortete und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Survey „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“, kurz AID:A, untersucht Fragen des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen sowie die Lebenslagen von Familien in Deutschland. Von Oktober 2021 bis Februar 2022 wurde diese Erhebung zum 4. Mal als AID:A 2021 durchgeführt. Im Unterschied zu den bisherigen Erhebungen wurde diesmal anstelle von Telefon- oder persönlich-mündlichen Interviews eine Onlinebefragung als Panelbefragung der bereits 2019 Befragten durchgeführt. Die Grundgesamtheit für die Befragung 2019 bildeten Personen im Alter von 0 bis 32 Jahren, von denen 2019 11.878 in 6.355 Privathaushalten befragt wurden. Zusätzlich wurden 6.621 Eltern von Minderjährigen befragt. 2021 wurden von den bereits 2019 Befragten 7.271 Personen aus 3.711 Haushalten ein 2. Mal interviewt. Die im aktuellen Bildungsbericht in den Indikatoren C1 und D5 aufgeführten Analysen beruhen auf Angaben der Mütter und wurden mit designgewichteten Daten berechnet (für das Jahr 2021 handelte es sich um vorläufige Gewichte).

Bildungsberichte:

2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.dji.de/ueber-uns/projekte/projekte/aida.html

ALLBUS

Die Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) wird seit 1980 in einem 2-Jahres-Turnus durchgeführt. Mittels persönlich-mündlicher Interviews werden Einstellungen und Verhaltensweisen der erwachsenen deutschen Wohnbevölkerung erhoben (bis einschließlich 1990 nur wahlberechtigte Personen in der ehem. Bundesrepublik). Eine repräsentative Stichprobe wird über das Einwohnermelderegister gezogen, deren angestrebte Stichprobengröße 3.500 Befragte umfasst. Die Replikation von Fragekomplexen ermöglicht Trendanalysen von Entwicklungsprozessen und gesellschaftlichem Wandel, für die ein kumulierter Datensatz zur Verfügung steht mit allen Merkmalen, die mind. 2 Mal im ALLBUS erhoben wurden. Zusätzlich besteht jede ALLBUS-Querschnittserhebung aus 1 bis 2 Schwerpunktmodulen zu wechselnden Themen, die in der Regel einem 10-jährigen Replikationszyklus folgen.

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018

Link:

https://www.gesis.org/allbus/allbus

Arbeitsmarktstatistik

In der Arbeitsmarktstatistik veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) monatlich Daten zur Arbeitslosigkeit in Deutschland und deren Strukturen sowie Daten zum gemeldeten Angebot an Arbeitsstellen. Über die Arbeitslosigkeit wird als absolute Zahl und als Quote berichtet. Die Arbeitslosenquoten setzen die (registrierten) Arbeitslosen in Beziehung zu den (zivilen) Erwerbspersonen (EP = Erwerbstätige + Arbeitslose) und zeigen die relative Unterauslastung des Arbeitskräfteangebots. Die Arbeitslosenstatistik der BA wird aus den Geschäftsdaten der Agenturen für Arbeit und der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende gewonnen.

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.bmas.de/DE/Service/Statistiken-Open-Data/Arbeitsmarktstatistiken/arbeitsmarktstatistiken.html

Asylgeschäftsstatistik

Die Asylgeschäftsstatistik ist eine Verwaltungsstatistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die Statistik enthält allgemeine Daten zu Asylerstantragstellenden sowie Daten über die Qualifikationsstruktur und die vorherige Berufstätigkeit der volljährigen Antragstellenden. Daten zur „Sozialen Komponente“ basieren auf Selbstauskünften der Befragten. Ein Nachweis, z. B. für die angegebene Qualifikation, wird nicht gefordert. Das BAMF führt folgende Punkte hinsichtlich der Interpretation der Daten an: Die Vergleichbarkeit von Schulbesuch und Berufsqualifikation ist nur bedingt gegeben, da die Schulsysteme sowie die Voraussetzungen beim Erwerb von Ausbildungsabschlüssen und bei der Ausübung von Berufen in den verschiedenen Herkunftsländern stark voneinander abweichen. Das BAMF kann nicht ausschließen, dass einzelne Antragstellende ihre schulische und berufliche Qualifikation „überhöht" darstellen, weil sie sich dadurch eine bessere Ausgangslage für ihr Asylverfahren erhoffen.

 

Bildungsberichte:

2020

Link:

https://www.bamf.de/DE/Themen/Statistik/Asylzahlen/asylzahlen-node.html

Ausbildungsmarktstatistik

Die Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) beinhaltet Informationen über Angebot und Nachfrage am Ausbildungsmarkt. In der Ausbildungsmarktstatistik zählt jede Person als Bewerber:in, die sich im Laufe eines Beratungsjahres (jeweils 1. Oktober bis 30. September des Folgejahrs) mindestens einmal zur Vermittlung einer Berufsausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit oder einem Träger der Grundsicherung gemeldet hat. Die Statistik kann somit nur einen Ausschnitt der gesamten Abläufe am Ausbildungsmarkt abbilden. 

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Fachstatistiken/Ausbildungsmarkt/Ausbildungsmarkt-Nav.html

Berichtssystem Weiterbildung (BSW)

Das im Dreijahresturnus durchgeführte BSW war von 1979 bis 2007 ein Instrument zur kontinuierlichen Beobachtung des Weiterbildungsverhaltens von 19- bis unter 65-Jährigen in Deutschland.

Bildungsbericht:

2012

Link:

nicht vorhanden (DIE)

Berufsakademiestatistik

Rechtsgrundlage für die Erhebung ist das novellierte Hochschulstatistikgesetz (HStatG) von 2016 in Verbindung mit dem Bundesstatistikgesetz (BStatG). § 6 HStatG sieht ab dem Berichtsjahr 2017 eine amtliche Erhebung zu Studierenden, Prüfungen, Personal und Finanzen der staatlich anerkannten Berufsakademien in Deutschland vor. Die Erhebung der Finanzen an Berufsakademien erfolgt im Rahmen der jährlich durchgeführten Hochschulfinanzstatistik. Erhebungseinheiten sind die Verwaltungsstellen der betreffenden Berufsakademien.

Bildungsberichte:

2022

Link:

https://www.statistik-nord.de/zahlen-fakten/bildung-rechtspflege/erhebungsinformationen-hochschulstatistiken/berufsakademien

Berufsbildungsstatistik

Die Berufsbildungsstatistik der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (kurz: Berufsbildungsstatistik) ist eine Totalerhebung statistischer Angaben über die duale Berufsausbildung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. Handwerksordnung (HwO). Die Erhebung erfolgt jährlich zum 31. Dezember. Sie erfasst verschiedene Daten, u. a. die Auszubildenden-, Vertrags- und Prüfungsdaten zu staatlich anerkannten Ausbildungsberufen und Ausbildungsberufen nach Ausbildungsregelungen der zuständigen Stellen für Menschen mit Behinderung nach BBiG bzw. HwO, Prüfungsdaten zu den Externenprüfungen, den Fortbildungs- und den Umschulungsberufen sowie zum Ausbildungspersonal.

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Beschäftigungsstatistik

Den Schwerpunkt der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) bildet die Berichterstattung über den Bestand der sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten, ihre Beschäftigungsverhältnisse, Betriebe und Entgelte. Der Bestand wird auf Basis der Meldungen zur Sozialversicherung monatlich mit 6 Monaten Wartezeit ermittelt. Aufgrund der Abgabefristen und des Meldeflusses sind stabile statistische Ergebnisse aus der Beschäftigungsstatistik erst nach dieser Wartezeit zu erzielen. Um jedoch dem Bedürfnis nach zeitnäheren Ergebnissen gerecht zu werden, wird monatlich zusätzlich der Bestand an Beschäftigten mit 2 und 3 Monaten Wartezeit ermittelt und auf 6-Monats-Werte hochgerechnet.

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Fachstatistiken/Beschaeftigung/Beschaeftigung-Nav.html

Bevölkerungsfortschreibung

Für die Fortschreibung des Bevölkerungsstands werden alle gemäß Melderecht in Deutschland gemeldeten Einwohner:innen als Bestand nachgewiesen. Nach § 5 BevStatG bildet der jeweils letzte Zensus die Grundlage für die Bevölkerungsfortschreibung. Dieser fand im Jahr 2011 statt. Bei der laufenden Fortschreibung der Zensusergebnisse werden Angaben über An- und Abmeldungen von Personen bei den Meldebehörden sowie Angaben über Geburten und Sterbefälle in Deutschland berücksichtigt, die von den Standesämtern erfasst werden. Neben der in Deutschland lebenden Bevölkerung insgesamt sind das Geschlecht, Alter, der Familienstand, die Staatsangehörigkeit und die Gemeinde als Wohnort Bestandteil der Bevölkerungsfortschreibung. Die Daten werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.


Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/_inhalt.html

Bevölkerungsvorausberechnung

Die 14. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamts beruht auf dem Bevölkerungsbestand des Jahres 2018 und reicht bis zum Jahr 2060. Insgesamt 30 Varianten und Modellrechnungen mit 9 Hauptvarianten zeigen die Spannbreite der möglichen künftigen Entwicklungen. Die Vorausberechnung der Bevölkerung geht von der tatsächlichen Bevölkerung in der Gliederung nach einzelnen Altersjahren und Geschlecht zu einem bestimmten Stichtag aus und wird für jedes einzelne Jahr des Vorausberechnungszeitraums durchgeführt (Kohorten-Komponenten-Methode). Die bereits lebenden Jahrgänge werden hierbei in die nächsthöhere Altersstufe übernommen, indem sie um die erwarteten Sterbefälle vermindert und um den jeweiligen Wanderungssaldo korrigiert werden. Gleichzeitig werden die Lebendgeborenen hinzugefügt, welche die neu hinzukommenden Jahrgänge bilden. Die neuen Jahrgänge werden ebenfalls von Jahr zu Jahr um die erwarteten Sterbefälle und den Wanderungssaldo berichtigt. Die Anzahl der Lebendgeborenen und der Gestorbenen wird berechnet, indem die altersspezifischen Annahmen zur Geburtenhäufigkeit und zur Sterblichkeit auf die jeweils vorhandene Bevölkerung angewendet werden. Die Wanderungen in der Vorausberechnung ergeben sich aus dem angenommenen Wanderungssaldo und seiner Altersstruktur.

 

Bildungberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsvorausberechnung/_inhalt.html

BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung

Die BIBB-BAuA-Erwerbstätigenerhebung ist eine repräsentative Erhebung unter ca. 20.000 Erwerbstätigen in Deutschland mit einer wöchentlichen Mindestarbeitszeit von 10 Stunden. Die Erhebung wird seit 2006 gemeinsam vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Abständen von 6 bis 9 Jahren durchgeführt. Gegenstand der detaillierten Erhebung sind Arbeitsbedingungen, Qualifikationsanforderungen, soziodemografische Merkmale, Berufsverläufe wie auch aktuelle Weiterbildungserfahrungen.

 

Bildungsbericht:

2014

Link:

https://www.bibb.de/de/2815.php

BIBB-Qualifizierungspanel

Für das repräsentative BIBB-Betriebspanel zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung (BIBB-Qualifizierungspanel) werden Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland zur betrieblichen Qualifizierung und Kompetenzentwicklung befragt. Bei der ersten Erhebungswelle 2011 nahmen etwa 2.000 Betriebe an der Umfrage teil, 2014 wurden etwa 3500 Betriebe im Bereich Aus- und Weiterbildung befragt. Die letzte Befragung wurde 2017 durchgeführt. Die Gesamtstudie ist als Längsschnittdesign angelegt.

 

Bildungsbericht:

2012

Link:

https://www.bibb.de/de/1482.php

Bildung auf einen Blick

Die jährlich von der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) herausgegebene Publikation „Education at a Glance“ („Bildung auf einen Blick“) stellt auf Basis verschiedener Datenquellen die Struktur und Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der OECD-Staaten und weiterer Partnerstaaten dar. Die Ergebnisse werden ebenfalls über die OECD Education Statistics Database bereitgestellt.

 

Bildungsberichte:

2008, 2016, 2020, 2022

Link:

https://www.oecd-ilibrary.org/education/bildung-auf-einen-blick_19991509

Bildung im Zahlenspiegel

Die bis zum Jahr 2006 vom Statistischen Bundesamt herausgegebene Publikation „Bildung im Zahlenspiegel“ lieferte auf Grundlage verschiedener Bevölkerungs- und Bildungsstatistiken einen systematischen Überblick über das deutsche Bildungswesen.

 

Bildungsberichte:

2012, 2018, 2020

Link:

https://www.statistischebibliothek.de/mir/receive/DESerie_mods_00001897

Bildungspersonalrechnung

Die Bildungspersonalrechnung weist Angaben zum haupt­- und nebenberuflichen Bildungspersonal über alle Bildungsbereiche einheitlich und überschneidungs­frei nach. Derzeit umfassen die Daten das Personal in Kindertageseinrichtungen, an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, an Schulen des Gesundheits­wesens, an Hochschulen (einschließlich Hochschul­kliniken) sowie Tagespflegepersonen. Hierfür werden Angaben aus der Kinder­- und Jugendhilfestatistik, der Hochschulstatistik, der Personalstandstatistik des öffentlichen Dienstes sowie Angaben der KMK zu­sammengeführt.

 

Bildungsberichte:

2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020

Link:

https://www.destatis.de/DE/Methoden/WISTA-Wirtschaft-und-Statistik/2011/07/bildungspersonalrechnung-072011.html

Bildungsvorausberechnung

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben 2010 ein integriertes System von Bildungsvorausberechnungen entwickelt, um die Zusammenhänge zwischen der demografischen Entwicklung, der Bildungsbeteiligung, den Absolventen und dem Personal- und Finanzbedarf untersuchen zu können. Für jeden Bildungsbereich wurden bereichsspezifische Modelle entwickelt, wobei die Übergänge innerhalb eines Bildungsbereichs sowie zwischen den Bildungsbereichen berücksichtigt werden. Die Berechnungen werden in tiefer Gliederung (z. B. für Schularten, Klassenstufen) auf Länderebene grundsätzlich mit landesspezifischen Quoten durchgeführt, wobei für jeden Bildungsbereich ein einheitliches Modell verwendet wird. Für die Veröffentlichung wurden die Ergebnisse aus methodischen Gründen zu Bildungsbereichen und Ländergruppen (Flächenländer West und Ost, Stadtstaaten) zusammengefasst. Bildungsvorausberechnungen haben Modellcharakter und zeigen auf, wie sich die Zahl der Bildungsteilnehmer und Absolventen bzw. der Finanz- und Personalbedarf sowie deren Struktur bei bestimmten Annahmen verändern würden.

 

Bildungsberichte:

2010, 2012, 2014

Link:

https://www.statistischebibliothek.de/mir/receive/DESerie_mods_00000684

Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft

Das Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft erfasst als Gesamtrechensystem die Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft, die vom öffentlichen und privaten Bereich bereitgestellt werden. Es wird jährlich in einer Gesamtschau in internationaler und nationaler Abgrenzung aufbereitet und vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Das Gesamtbudget für Bildung, Forschung und Wissenschaft setzt sich zusammen aus dem Bildungsbudget, dem Budget für Forschung und Entwicklung sowie dem Budget für sonstige Wissenschafts- und Bildungsinfrastruktur.

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Links:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Bildungsfinanzen-Ausbildungsfoerderung/Tabellen/budget.html

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Bildungsfinanzen-Ausbildungsfoerderung/_inhalt.html

Continuing Vocational Training Survey

Für die „Europäische Erhebung über die berufliche Weiterbildung“ (Continuing Vocational Training Survey) werden etwa alle 5 Jahre Unternehmen aus den Wirtschaftszweigen C bis K und O der NACE Rev. 1.1 bzw. B bis R der NACE Rev. 2 mit 10 und mehr Beschäftigten befragt. Hauptaugenmerk ist die Bereitstellung statistischer Kennzahlen zur betrieblichen Weiterbildung in Unternehmen im europäischen Vergleich. Seit 2005 sind die CVTS-Erhebungen für EU-Mitgliedsstaaten verpflichtend.

 

Bildungsberichte:

2008, 2018

Link:

https://ec.europa.eu/eurostat/de/web/microdata/continuing-vocational-training-survey

Deutscher Freiwilligensurvey

Der Deutsche Freiwilligensurvey ist eine vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) geleitete und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte repräsentative Befragung. Mittels telefonischer Befragung werden seit 1999 im 5-Jahres-Rhythmus umfassende Informationen zum freiwilligen Engagement der deutschen Wohnbevölkerung im Alter ab 14 Jahren erhoben. 2019 wurden insgesamt 27.762 Personen befragt, von denen 1.043 zwischen 14 und unter 20 Jahre alt waren; die Erhebung begann am 18. März und endete am 16. November. Durch Umstellungen im Gewichtungsverfahren 2019 kam es auch in den vorangegangenen Jahrgängen zu kleineren Änderungen, z.B. in den Engagementquoten - somit kann es zu geringen Abweichungen von den in vorherigen Bildungsberichten dargestellten Daten des Freiwilligensurveys kommen (vgl. Simonson et al., 2021).

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2016, 2018, 2022

Links:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/engagement-und-gesellschaft/engagement-staerken/freiwilligensurveys/der-deutsche-freiwilligensurvey-/100090

https://www.dza.de/forschung/fdz/fws

DIE-Weiterbildungskataster

Das Weiterbildungskataster vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) enthält Standortangaben zu öffentlichen, gemeinschaftlichen und privaten Anbieter:innen von offen zugänglicher Weiterbildung (einschließlich Soloselbstständiger), die über eine eigene Internetpräsenz oder eine Listung in Datenbanken verfügen, ausschließlich innerbetrieblicher Anbieter:innen. Das Kataster wurde von infas 360 mit datengetriebenen Methoden erstellt. Insgesamt werden für das Jahr 2021 59.954 Weiterbildungseinrichtungen identifiziert. Neben den Standortangaben liegen für eine Teilgruppe befragter Einrichtungen zusätzlich Angaben zu der Anzahl an Lehrkräften bzw. der Einrichtungskategorie vor. Um diese Informationen auf die Grundgesamtheit hochzurechnen, wird ein multiples Imputationsverfahren genutzt. Für methodische Details siehe Schrader & Martin, 2021.

 

Bildungsberichte:

2022

Link:

https://www.die-bonn.de/id/31981/about/html

DJI-Länderabfrage zu Sprachdiagnostik und Sprachfördermaßnahmen

Im Rahmen der nationalen Bildungsberichterstattung werden alle 2 Jahre aktuelle Teilnahme- und Diagnostikdaten zu Sprachstandserhebungen bei den zuständigen Landesministerien erhoben. Neben Aktualisierungen der Aktivitäten zu Sprachstandserhebungen können mit diesen Daten die Anteile der als förderbedürftig diagnostizierten Kinder ausgewiesen werden. Die Länderabfrage für den Bildungsbericht 2022 ging auch auf Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Sprachstandserhebungen und Sprachfördermaßnahmen ein.

 

Bildungsberichte:

2022

Elterngeldstatistik

Die Elterngeldstatistik gibt einen Überblick zu den Leistungsbezügen und soll zur Beurteilung der Auswirkungen des Gesetzes zum Bundeselterngeld und zur Elternzeit sowie zu seiner Fortentwicklung beitragen. Die Statistik über die Leistungsbezüge von Elterngeld wird vierteljährlich jeweils zum Quartalsende für die vorangegangenen drei Kalendermonate als Totalerhebung durchgeführt. In Kapitel C der Bildungsberichterstattung wird die Statistik zu beendeten Leistungsbezügen herangezogen, um die tatsächlich in Anspruch genommenen Bezüge zu analysieren. In der Statistik zu den Leistungsbezügen werden alle Angaben nach dem jeweils zum Berichtszeitpunkt bekannten Bearbeitungsstand erfasst – unabhängig von eventuellen, nicht voraussehbaren späteren Änderungen. So wird z. B. die von den Eltern beantragte – voraussichtliche – Bezugsdauer erhoben. Auch die Höhe des durchschnittlichen monatlichen Anspruchs über den gesamten Bezugszeitraum entspricht dem im jeweiligen Quartal aktuellen Stand. Im Einzelfall können sich verschiedene Angaben jedoch im Nachhinein ändern, wenn z. B. die spätere Aufnahme, Reduzierung oder auch Aufgabe einer Erwerbstätigkeit während des Elterngeldbezuges zum Berichtszeitpunkt noch nicht absehbar war.

 

Bildungsberichte:

2012, 2014, 2016, 2018, 2020

Link:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Elterngeld/_inhalt.html

Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) führt jährlich die Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September in Zusammenarbeit mit den für die Berufsausbildung zuständigen Stellen durch. Dabei werden die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge berücksichtigt, die in der Zeit vom 1. Oktober des Vorjahrs bis zum 30. September des Erhebungsjahres neu abgeschlossen wurden und am 30. September auch noch bestanden haben.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.bibb.de/de/2918.php

ERiK - Entwicklung von Rahmenbedingungen in der Kindertagesbetreuung 2020

Die Studie "Entwicklung von Rahmenbedingungen in der Kindertagesbetreuung" (ERiK) erarbeitet die empirische Grundlage für das Monitoring zum KiTa-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserungsgesetz (kurz: KiQuTG). Die Studie wird vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) in Kooperation mit dem Forschungsverbund DJI/TU Dortmund durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Im Rahmen der ERiK-Studie werden u.a. querschnittliche Surveys durchgeführt, die die verschiedenen Akteur:innenperspektiven von Leitungskräften und pädagogischem Personal in Kindertageseinrichtungen, von Kindertagespflegepersonen, von Jugendämtern und Trägern von Kindertageseinrichtungen sowie von Eltern umfassen. Der Erhebungszeitraum der ERiK-Surveys 2020 lag zwischen April und August 2020 für die Befragung der Leitungen und des pädagogischen Personals sowie von Mai bis September 2020 für die Befragung der Träger von Kindertageseinrichtungen, von Jugendämtern und Kindertagespflegepersonen. Insgesamt haben 3.867 Leitungskräfte, 8.833 pädagogisch Tätige, 3.875 Kindertagespflegepersonen, 381 Jugendämter und 1.901 Träger einen Fragebogen vollständig ausgefüllt. Die Ergebnisse aus den Datenauswertungen bilden die Grundlage des jährlichen Monitoringberichts des BMFSFJ. Weiterhin werden diese ausführlich in den ERiK-Forschungsberichten aufbereitet. Für methodische Details siehe Schacht et al. 2021.

Bildungsberichte:

2022

Link:

https://www.dji.de/ueber-uns/projekte/projekte/entwicklung-von-rahmenbedingungen-in-der-kindertagesbetreuung-erik.html

Europäische-Arbeitskräfteerhebung (EU-AKE)

Die Europäische Arbeitskräfteerhebung (EU-AKE, engl.: EU-LFS) stellt vierteljährlich und jährlich Daten zur Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes in der EU und auf nationaler Erhebung zur Verfügung. Als größte europäische Haushaltsstichprobe enthält die EU-AKE Ergebnisse für mittlerweile 35 Teilnehmerländer. Momentan können Daten für einen Zeitraum von 1983 bis 2018 genutzt werden. Neben Angaben zu Beschäftigung und Arbeitslosigkeit liefert die EU-AKE auch Informationen zu besuchten (Weiter-)Bildungsaktivitäten. 

 

Bildungsberichte:

2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020

Links:

https://ec.europa.eu/eurostat/de/web/lfs/overview

https://ec.europa.eu/eurostat/de/web/microdata/european-union-labour-force-survey

EUROSTUDENT

EUROSTUDENT ist ein internationales Befragungsprojekt, in dem die Studien- und Lebensbedingungen von Studierenden in Europa erhoben werden. Die Erhebungen werden seit 1994 durchgeführt. 2021 wurde EUROSTUDENT VII abgeschlossen.

 

Bildungsberichte:

2008, 2016, 2018

Links:
https://www.eurostudent.eu/
https://www.dzhw.eu/forschung/projekt?pr_id=463

Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW)

Die FbW ist Teil der öffentlich verfügbaren Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) und wird regelmäßig aktualisiert. Sie enthält u.a. die Ein- und Austritte sowie Eingliederungsquoten beruflicher Weiterbildung, die durch die Sozialgesetzbücher II und III gefördert wird. Die Statistik ist auf den Internetseiten der BA abrufbar.

 

Bildungsbericht:

2020, 2022

Link:

https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Fachstatistiken/Foerderung-und-berufliche-Rehabilitation/Foerderung-und-berufliche-Rehabilitation-Nav.html

Förderstatistik zum Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Die Förderstatistik zum Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" erfasst die Anzahl und Höhe der je Ausbildungsverhältnis positiv entschiedenen ausgezahlten oder abgelehnten Prämien und Zuschüsse sowie die Anzahl der Betriebe, die eine Prämie oder einen Zuschuss beantragt oder erhalten haben. Die Statistik wurde im November 2020 erstmals veröffentlicht und erscheint seitdem monatlich. Die Förderarten "Zuschuss zur Ausbildervergütung" und "Lockdown-II-Sonderzuschuss" werden ab August 2021 ausgewiesen.

 

Bildungsbericht:

2022

Freiwilligendienste

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) sind Angebote nach dem Jugendfreiwilligendienstegesetz (JFDG) für junge Menschen unter 27 Jahren in sozialen, ökologischen, kulturellen oder bildungsbezogenen Einrichtungen, die in der Regel 12 Monate dauern. Dabei stehen Bildungsprozesse durch praktische Tätigkeiten und konkrete Verantwortungsübernahme im Mittelpunkt. Der seit dem 01.07.2011 existierende Bundesfreiwilligendienst (BFD) richtet sich an Personen nach Abschluss der Pflichtschulzeit und steht damit auch älteren Engagierten offen. Die Einsatzbereiche entsprechen denen im FSJ und FÖJ. Über diese Dienste hinaus gibt es den Freiwilligendienst „weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der im Ausland absolviert wird. Voraussetzung für die Teilnahme an „weltwärts“ sind ein Mindestalter von 18 Jahren, ein Haupt- oder Realschulabschluss mit Berufsausbildung oder Abitur. Der Internationale Jugendfreiwilligendienst (JFD) richtet sich an unter 27-Jährige. Die Einsatzgebiete im Ausland umfassen den sozialen und ökologischen Bereich sowie Frieden- und Versöhnungsarbeit. In allen Freiwilligendiensten werden die Engagierten pädagogisch begleitet und nehmen an mindestens 25 Seminartagen teil.

 

Bildungsberichte:

2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020

Links:

https://www.daten.bmfsfj.de/daten/daten/freiwilliges-soziales-jahr-/137090

https://www.bundesfreiwilligendienst.de/servicemenue/presse/statistiken.html

https://www.weltwaerts.de/de/presse-ueber-weltwaerts.html

Ganztagsschulstatistik der KMK

Die Statistik zu den allgemeinbildenden Schulen in Ganztagsform in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland (Ganztagsschulstatistik) wird jährlich von der Kultusministerkonferenz (KMK) veröffentlicht. Sie gibt, basierend auf einer bundeseinheitlichen Definition von Ganztagsschulen, einen differenzierten Überblick über die Entwicklung der schulischen Ganztagsangebote in den einzelnen Ländern und wird mittels koordinierter Ländermeldungen (entsprechend der KMK-Definition) erhoben. Als Ganztagsangebote werden im Bildungsbericht neben den in der KMK-Statistik aufgeführten Ganztagsschulen für Kinder im Grundschulalter auch die Angaben zu den Horten in Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe berücksichtigt, die in der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik erfasst werden.

 

Bildungsberichte:

2022

Link:

https://www.kmk.org/dokumentation-statistik/statistik/schulstatistik/allgemeinbildende-schulen-in-ganztagsform.html

Hochschulfinanzstatistik

Die Hochschulfinanzstatistik erstreckt sich unabhängig von der Trägerschaft auf alle Hochschulen einschließlich der Hochschulkliniken. Hierzu zählen alle Bildungseinrichtungen, die nach Landesrecht als Hochschulen anerkannt sind. Erhoben werden die Einnahmen, Ausgaben und Drittmittel der einzelnen Hochschulen. Die Ergebnisse werden in aggreggierter Form dargestellt, in der Regel nach Ländern, Hochschularten und Fächergruppen bzw. Lehr- und Forschungsbereichen.

 

Bildungsberichte:

2012, 2022

Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Beim Hochschulkompass handelt es sich um eine Datenbank der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Alle Hochschulen in Deutschland können hier ihre Studienangebote eintragen. Die Datenbank dient in erster Linie als Informationsquelle für Studieninteressierte und Studierende. Sie bietet zugleich den umfangreichsten Überblick über das Studienangebot an den Hochschulen.

Bildungsberichte:

2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

www.hochschulkompass.de

Hochschulstatistik

Die Hochschulstatistik wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder bereitgestellt. Sie enthält verschiedene Teilstatistiken. In Bildungsberichten werden Daten aus der Studierendenstatistik (Studienanfänger:innen, Studierende), der Prüfungsstatistik (Hochschulabsolvent:innen) sowie der Hochschulpersonalstatistik verwendet. Mit den Daten sind Auswertungen und Darstellungen nach Fächergruppen, Studienbereichen und Studienfächern, Art des Studiums, Art des (angestrebten) Abschlusses, Art und Trägerschaft der Hochschulen sowie Merkmalen der Studierenden (Geschlecht, Alter, Art, Ort und Zeitpunkt des Erwerbs der Studienberechtigung, Studiendauer) möglich.

Bildungsberichte:
Studierenden- und Prüfungsstatistik: 2006, 2008, 2010, 2012, 2014 2016, 2018, 2020, 2022
Hochschulpersonalstatistik: 2008, 2014, 2018, 2022

Link:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Hochschulen/_inhalt.html

IAB-BeCovid-Panel

Das hochfrequente Panel "Betriebe in der Covid-19-Krise" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht die wirtschaftlichen und organisatorischen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Betriebe in Deutschland. Zwischen 1.500 und 2.000 Betriebe werden in einem dreiwöchigen Rhythmus seit August 2020 regelmäßig telefonisch befragt. Neben Kernfragen sind spezifische Themen Teil der einzelnen Erhebungen; so liegen aus Welle 5 Angaben u.a. zur Weiterbildungsaktivität der Betriebe vor.

 

Bildungsberichte:

2022

Link:

https://www.iab.de/de/befragungen/becovid.aspx

IAB-Betriebspanel

Das Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist eine jährliche repräsentative Arbeitgeber:innenbefragung von etwa 16.000 Betrieben. Kantar Public Deutschland führt zu diesem Zweck persönliche Interviews zu beschäftigungspolitisch relevanten Fragen. Neben einem dauerhaften Fragebogen gibt es jedes Jahr Themenschwerpunkte. Das Panel besteht in Westdeutschland seit 1993 und in Ostdeutschland seit 1996.

 

Bildungsberichte:

2006, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2022

Link:

https://www.iab.de/de/erhebungen/iab-betriebspanel.aspx

Integrierte Ausbildungsberichterstattung (iABE)

Die Integrierte Ausbildungsberichterstattung (iABE) zu Anfänger:innen, Teilnehmer:innen und Absolvent:innen im Ausbildungsgeschehen nach Sektoren/Konten und Ländern stellt das Ausbildungsverhalten von Jugendlichen im Anschluss an den Sekundarbereich I sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene systematisch dar. Das Ausbildungsgeschehen wird in der iABE anhand des vorrangigen Bildungsziels in 4 Sektoren gegliedert: Berufsausbildung, Integration in Ausbildung (Übergangsbereich), Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung und Studium.

 

Bildungsberichte:

2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Links:

https://www.bibb.de/de/11563.php

https://www.statistischebibliothek.de/mir/receive/DESerie_mods_00000868

IKT-Erhebungen

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder führen jährlich 2 getrennte Erhebungen zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien, einmal in privaten Haushalten (IKT-H) und einmal in Unternehmen (IKT-U), durch. Die Erhebungseinheiten der IKT-H sind private Haushalte sowie Personen in den Haushalten ab 10 Jahren. Seit 2004 werden in jedem Land periodische Querschnittsdaten mittels selbstständig ausgefüllter Fragebögen im Papierformat von bis zu 12.000 Haushalten erhoben. Auch die IKT-U wird jährlich in schriftlicher Form durchgeführt und umfasst bis zu 20.000 Unternehmen (mit mindestens 10 Beschäftigten) und Einrichtungen zur Ausübung freiberuflicher Tätigkeit mit Sitz in Deutschland. Es stehen Daten seit 2002 zur Verfügung. Die IKT-H- und IKT-U-Erhebungen werden europaweit durchgeführt, sodass ein Vergleich der Staaten möglich ist. Die IKT-H ist seit dem Erhebungsjahr 2021 Bestandteil des Mikrozensus; durch die Integration ergeben sich künftig zahlreiche neue Auswertungsmöglichkeiten.

Bildungsberichte:

2006, 2020, 2022

Link:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Unternehmen/IKT-in-Unternehmen-IKT-Branche/_inhalt.html

Integrationskursgeschäftsstatistik

Die Integrationskursgeschäftsstatistik wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) jährlich veröffentlicht und enthält u.a. Kennziffern und Daten über Zuwanderungsbewegungen, Asylanträge, integrationskursteilnahmeberechtigte Personen, Integrationskursträger sowie besuchte, vollendete und abgebrochene Integrations- und Sprachkurse.

 

Bildungsbericht:

2020, 2022

Link:

https://www.bamf.de/DE/Themen/Statistik/Integrationskurszahlen/integrationskurszahlen-node.html

Integrierte Erwerbsbiographien (IEB)

Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) vereinigen vollständige, historisierte und aufbereitete Prozessdaten unterschiedlicher Datenquellen. Mithilfe der IEB ist es möglich, Erwerbsverläufe – bestehend aus Beschäftigungszeiten, Leistungsempfangszeiten, Arbeitslosen- und Arbeitsuchendenzeiten sowie Maßnahme-Teilnahmen in Kontenform – nachzuvollziehen. Die Datenquellen kommen aus unterschiedlichen operativen Systemen. Verknüpfungskriterium zur Kontenbildung in den IEB ist die sogenannte Einheitliche Statistische Person (ESP). Die ESP wurde als verfahrensübergreifender Personenidentifikator entwickelt.

 

Bildungsberichte:

2006, 2010, 2012, 2016, 2018

Link:

https://fdz.iab.de/de/FDZ_Individual_Data/Integrated_Employment_Biographies.aspx

Jahresrechnungsstatistik

Die Jahresrechnungsstatistik gibt ein aktuelles Bild über die Struktur der Ausgaben und Einnahmen aller kommunalen Haushalte in Deutschland wieder. Betrachtet werden können die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungs- und Vermögenshaushaltes u.a. in den Bereichen der öffentlichen Sicherheit, Bildung, soziale Sicherung, Gesundheit oder Infrastruktur.

 

Bildungsbericht:

2010

Links:

Rechnungsergebnisse | Forschungsdatenzentrum

https://www-genesis.destatis.de/genesis//online?operation=statistic&code=71141&levelindex=0&levelid=1611324196449#abreadcrumb

Jugendarbeitsstatistik

In einem 2-Jahres-Rhythmus erfasst die Jugendarbeitsstatistik als Teil der umfassenden Kinder- und Jugendhilfestatistik in einer Vollerhebung Daten zu Angeboten öffentlicher und anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, sofern diese Angebote bzw. Träger öffentlich gefördert werden. Die Vergleichbarkeit der Angebote untereinander ist hinsichtlich der Inhalte und der zeitlichen Umfangs eingeschränkt. Die Statistik befindet sich weiterhin im Aufbau und in der kontinuierlichen Weiterentwicklung; so liefert die 3. Erhebung aus dem Jahr 2019 stabilere Befunde als die vorangegangenen Erhebungen (Mühlmann, 2021).

Bildungsberichte:

2018, 2020, 2022

Links:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Kinderhilfe-Jugendhilfe/_inhalt.html

http://www.jugendarbeitsstatistik.tu-dortmund.de/index.php?id=133  

Kinderbetreuungsstudie (KiBS)

Die Kinderbetreuungsstudie (KiBS) des Deutschen Jugendinstituts (DJI) erhebt in einer jährlichen und bundeslandrepräsetativen Elternbefragung u.a. die Betreuungsbedarfe von Eltern für ihre unter 11-jährigen Kinder. Die Studie wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Für 2020 liegen Informationen zu 33.522 Kinder vor, die im Rahmen von Elternangaben in Telefoninterviews und schriftlichen oder Onlinebefragungen erhoben wurden (für methodische Details siehe Lippert et al., 2022). Im Jahr 2021 wurden 33.819 Befragungen von Eltern mit Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit (bis 4. Jahrgangsstufe) geführt. Die Teilstichprobe der jüngsten Altersgruppe (unter 1-jährige) wird jährlich neu gezogen. Etwa die Hälfte der Eltern älterer Kinder wird wiederholt befragt, die andere Hälfte wird als sogenannte Auffrischungsstichprobe über die Einwohnermeldeämter nachgezogen.

 

Bildungsberichte:

2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.dji.de/ueber-uns/projekte/projekte/dji-kinderbetreuungsstudie-kibs.html

Kinderbetreuung in Deutschland - Zusatzerhebung in Zeiten der Corona-Pandemie (DJI-KiBS-Zusatzerhebung)

Die Studie "Kinderbetreuung in Deutschland - Zusatzerhebung in Zeiten der Corona-Pandemie im Rahmen der Corona-KiTa-Studie", baut auf der Elternstichprobe der Kinderbetreuungsstudie (KiBS) des Deutschen Jugendinstituts (DJI) auf. Zwischen November 2020 und August 2021 wurden zu insgesamt 10 Messzeitpunkten Eltern mit Kindern ab der Geburt bis zum Schuleintritt mittels eines Onlinefragebogens zu ihrer familialen Situation während der Corona-Pandemie befragt. Ein besonderer Befragungsschwerpukt lag dabei auf der Betreuungssituation der Kinder während der Pandemie. Die Beteiligung variierte je nach Messzeitpunkt zwischen 3.747 und 8.917 Personen.

 

Bildungsberichte:

2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://corona-kita-studie.de/

Kinder- und Jugendhilfestatistik (KJH-Statistik)

Die KJH-Statistik ist eine Bundesstatistik, die von den Statistischen Landesämtern durchgeführt wird. Die KJH-Statistik umfasst ein Bündel von zumeist jährlich durchgeführten Vollerhebungen zu wesentlichen Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe auf Basis der §§ 98-103 des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe) erfasst. Sie kommt damit dem Auftrag nach, Daten zur Beurteilung der Auswirkungen der Bestimmungen des Achten Sozialgesetzbuches und zu seiner Fortentwicklung zur Verfügung zu stellen. Die Analysen zur Frühen Bildung erfolgen vorrangig auf den Erhebungsteilen zu Kindern und tätigen Personen in Kindertageseinrichtungen und öffentlich geförderter Kindertagespflege in Deutschland, die seit 2006 jährlich zum 1. März (bis 2008: 15. März) erhoben werden. Sie umfasst u.a. Daten zu den Einrichtungen, Trägern und Öffnungszeiten, zum Personal (Qualifikation, Geschlecht, Alter) und deren Arbeitsbedingungen sowie zu allen Kita-Kindern (Geschlecht, Alter, Migrationshintergrund).

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014 2016, 2018, 2020, 2022

Links:

http://www.forschungsdatenzentrum.de/de/kinder-und-jugendhilfe/kjh

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Kindertagesbetreuung/_inhalt.html

KiTa-Register der Corona-KiTa-Studie

Im Rahmen der Corona-KiTa-Studie erforschen das Deutsche Jugendinstitut (DJI) und das Robert-Koch-Institut (RKI) in 4 Erhebungsmodulen die Rolle der Kindertagesbetreuung bei der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Die Studie wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert. Das Modul "KiTa-Register" des DJI stellt eine wöchentliche, onlinebasierte Abfrage dar; alle Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen in Deutschland sind zur Teilnahme daran aufgerufen. Um möglichst den gesamten Zeitraum der Pandemie zu erfassen, werden hier Daten des DJI-KiTa-Registers und weitere Daten der Corona-KiTa-Studie zusammen betrachtet (Autor:innengruppe KiTa-Studie 2021a, 2021b). Die Daten für den Zeitraum März bis Juli 2020 basieren auf Selbsteinschätzungen der zuständigen Landesministerien (teils Daten der Ländern, teils Daten, die den Ministerien zur Verfügung gestellt wurden) (Autor:innengruppe Corona-KiTa-Studie, 2020). Seit 2020 liegen Daten vor, die wöchentlich von durchschnittlich etwa 5.000 teilnehmenden Kitas gemeldet werden und in einem Dashboard öffentlich einsehbar sind.

 

Bildungsberichte:

2022

Link:

http://corona-kita-studie.de/ergebnisse#dashboard

Knappschaft-Bahn-See

Die Statistik der Knappschaft-Bahn-See zur 2. Förderrichtlinie des Bundesprogramms "Ausbildungsplätze sichern" erfasst die Anzahl der Bewilligungen der Programmsegmente Auftrags- und Verbundsausbildung und Zuschuss zur Prüfungsvorbereitung. Außerdem wird die Höhe der bewilligen Zahlungen ausgewiesen.

 

Bildungsberichte:

2022

Labour Force Survey (LFS) (Europäische Arbeitskräfteerhebung)

Die Labour Force Survey ist die größte europäische Haushaltsstichprobenerhebung. Das Hauptziel ist es, die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 Jahre und älter) in drei sich gegenseitig ausschließende Gruppen einzuteilen: Erwerbstätige, Arbeitslose und Nichterwerbspersonen. Die LFS stellt vierteljährliche und jährliche Daten zur Verfügung. Die Ergebnisse werden u.a. über die Eurostat LFS Datenbank bereitgestellt. In Deutschland sind bereits seit 1968 die EU-weit gestellten Fragen zur Arbeitsmarktbeteiligung in den Mikrozensus intergriert.

 

Bildungsberichte:

2022

Link:

https://ec.europa.eu/eurostat/de/web/microdata/european-union-labour-force-survey

LEBEN IN EUROPA (EU-SILC)

Die Erhebung EU-SILC (European Union Statistics on Income and Living Conditions - EU-SILC) liefert EU-weit harmonisierte und damit vergleichbare Indikatoren zur Messung von Armut und sozialer Ausgrenzung in der Europäischen Union (EU). Grundlage sind einheitliche Methodenstandards, die für alle EU-Mitgliedstaaten verbindlich sind.

 

Bildungsberichte:

2022

Link:

https://ec.europa.eu/eurostat/de/web/microdata/european-union-statistics-on-income-and-living-conditions

Mikrozensus

Beim Mikrozensus handelt es sich um eine Haushaltsbefragung, die von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder seit 1957 – in den neuen Ländern seit 1991 – jährlich durchgeführt wird. Befragt wird 1 % der Bevölkerung in Deutschland. Erhebungsinhalte sind die Familien- und Haushaltszusammenhänge, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, Erwerbsbeteiligung, Arbeitsuche, Aus- und Weiterbildung, Wohnverhältnisse, Gesundheit und Migration. Die Daten werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.

Der Mikrozensus wurde 2020 methodisch neu gestaltet. Die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2020 sind deshalb nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichar. Ausführliche Informationen zu den Änderungen sowie den Auswirkungen der Neugestaltung und der Corona-Pandemie auf den Mikrozensus sind auf der unten genannten Sonderseite von Destatis verfügbar.

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Links:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Haushalte-Familien/Methoden/mikrozensus.html

http://www.forschungsdatenzentrum.de/de/haushalte/mikrozensus

http://www.destatis.de/mikrozensus2020

Nationales Bildungspanel (NEPS)

Das Nationale Bildungspanel (National Educational Panel Study, NEPS) ist eine groß angelegte Multikohortenstudie, die vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Zusammenarbeit mit einem interdisziplinär zusammengesetzten deutschlandweiten Netzwerk seit 2010 durchgeführt wird (Blossfeld & Roßbach, 2019). Ziel des NEPS ist es, repräsentative Längsschnittdaten zu Kompetenzentwicklungen, Bildungsprozessen, Bildungsentscheidungen und Bildungsrenditen in formalen, non-formalen und informellen Kontexten über die gesamte Lebensspanne bereitzustellen. Bei der Erhebung der Daten kommen unterschiedliche Erhebungsverfahren (z. B. Interviews, Onlinebefragungen, Tests) zum Einsatz. Das NEPS besteht aus 6 parallelen Längsschnittstudien bzw. Panels, die in unterschiedlichen Altersgruppen (sogenannten Startkohorten) beginnen und im Bildungsbericht 2022 als Datengrundlage für verschiedene Analysen verwendet werden.

Startkohorte 1 (SC1) hat das Ziel, Bildung von Anfang an aufzuzuzeigen. Hierzu werden Kindern von ihrem 7. Lebensmonat an gestestet (ab dem 8. Lebensjahr selbst befragt) und ihre Eltern, Betreuungspersonen sowie Lehrkräfte befragt. Startkohorte 2 (SC2) betrachtet Verläufe von der Frühen Bildung bis zum Sekundarbereich I. Auch hier werden Erhebungen mit Kindern, Eltern und Personal der unterschiedlichen Bildungseinrichtungen durchgeführt. Die Bildungswege von Schüler:innen ab Jahrgangsstufe 5 bis in die Ausbildung werden in der Startkohorte 3 (SC3) betrachtet. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf unterschiedliche Kompetenzen und deren Entwicklung gelegt. In Startkohorte 4 (SC4) stehen Schüler:innen ab Jahrgangsstufe 9 im Fokus. Dabei interessieren im Besonderen die verschiedenen Ausbildungswege sowie die Wege in und durch den Sekundarbereich II und die Übergänge in das berufliche Bildungssystem. Das Hochschulstudium und der Übergang in den Beruf werden in der Startkohorte 5 (SC5) betrachtet. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Kompetenzen von Studierenden und Kompetenzentwicklung im Studienverlauf. In der Startkohorte 6 (SC6) wird Bildung im Erwachsenenalter und lebenslanges Lernen betrachtet. Dabei werden Daten zu den Bildungs- und Erwerbsverläufen, Bildungsaktivitäten und Lernprozessen sowie die Kompetenzentwicklung im Lebensverlauf erfragt und erfasst.

 

Bildungsberichte:

2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.neps-data.de/

OECD-Beschäftigungsausblick

Die jährlich von der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) herausgegebene Publikation „Employment Outlook“ („Beschäftigungsausblick“) gibt einen Überblick über die Entwicklung der Beschäftigung und fasst aktuelle Studien der Organisation zur Arbeitsmarktpolitik zusammen. Der Bericht bewertet die jüngsten Entwicklungen und kurzfristigen Prognosen für die Arbeitsmärkte im OECD-Raum und in wichtigen Schwellenländern.

 

Bildungsberichte:

2010, 2012, 2014

Link:

https://www.oecd-ilibrary.org/employment/oecd-employment-outlook_19991266

Personalstandstatistik

Die Personalstandstatistik erhebt nach dem Finanz- und Personalstatistikgesetz (FPStatG) Daten zu den Beschäftigten des öffentlichen Diensts. Der öffentliche Dienst umfasst hierbei das Personal von Bund, Ländern und Gemeinden/Gemeindeverbänden (Kernhaushalte und Sonderrechnungen), die Sozialversicherungsträger (einschließlich der Bundesagentur für Arbeit) sowie die rechtlich selbstständigen Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform. Es handelt sich um eine Vollerhebung. Die Daten werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.

 

Bildungsberichte

2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Oeffentlicher-Dienst/Methoden/MethodischesPersonal.html

Programme for International Student Assessment (PISA)

Die PISA-Studie ist eine internationale Schulleistungsuntersuchung, die in dreijährigem Turnus in einem Großteil der Mitgliedstaaten der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) und einigen Partnerstaaten durchgeführt wird. Ziel ist es, die Kompetenzen von 15-jährigen Schüler:innen in den Domänen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaft zu erfassen. Die Testaufgaben orientieren sich nicht an spezifischen Lehrplänen, sondern an Kompetenzen, die für den Lernprozess und den Wissenserwerb relevant sind. An der letzten Studie im Jahr 2018 haben in Deutschland 5.500 Schüler:innen der 9. Jahrgangsstufe teilgenommen.

 

Bildungsberichte

2022

Link:

https://www.oecd.org/berlin/themen/pisa-studie/

Schuldenstatistik

Die Schuldenstatistik erhebt in tiefer Gliederung die Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts nach Ebenen. Die Erhebungseinheiten sind die staatlichen (Bund, Länder) und kommunalen Haushalte (Gemeinden/Gemeindeverbände), die Träger der Sozialversicherung und die Bundes­agentur für Arbeit (BA). In einer verkürzten Form werden auch die Schulden der Fonds, Einrichtungen und Unternehmen, die von den öffentlichen Haushalten (auch von diesen gemeinsam) bestimmt sind, erhoben. In der Summe ergibt sich so der Schuldenstand für den öffentlichen Bereich. Die Schuldenstatistik entspricht sachlich und systematisch jeweils dem Stand zum Stichtag 31. Dezember des aktuellen Berichtsjahres. Die Daten werden von den Statistischen des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.

 

Bildungsbericht:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Oeffentliche-Finanzen/Schulden-Finanzvermoegen/_inhalt.html

Schulstatistik

Die Schulstatistik hat die Aufgabe, Daten zu aktuellen Entwicklungen im (allgemeinbildenden und beruflichen) Schulwesen bereitzustellen. Die Statistik wird jährlich bundesweit zu Beginn des Schuljahres als koordinierte Länderstatistik in Form einer Vollerhebung mit Auskunftspflicht aller Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft erhoben. Eine Ausnahme bilden die Schulen des Gesundheitswesens, für die keine einheitliche Nachweispflicht besteht. Die Zusammenfassung zu Bundesergebnissen erfolgt auf der Grundlage des von der Kultusministerkonferenz (KMK) erstellten Definitionenkatalogs.

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Schulen/_inhalt.html 

Sozialerhebung (DSW/DZHW) / Studierendenbefragung (DZHW)

Die Sozialerhebung ist eine seit den 1950er Jahren stattfindende Erhebung zur sozialen Lage der Studierenden, die seit den 1980er Jahren gemeinsam vom Deutschen Studierendenwerk (DSW) und dem DZHW durchgeführt wird. Große repräsentative Stichproben von Studierenden (einschließlich internationaler Studierender) in allen Studienphasen an Universitäten und Fachhochschulen werden zu Themen wie Finanzbudget, Wohnsituation, Einstellungen zum Studium und Studienerfahrungen befragt. Die letzte, 21. Sozialerhebung fand 2016 statt.

2020 wurden die Sozialerhebung, der Konstanzer Studierendensurvey und die Befragungsreihe Beeinträchtigt studieren zusammengeführt und in überarbeiteter Form als „Studierendenbefragung in Deutschland“ weitergeführt. Daten der Sozialerhebung (und perspektivisch auch der Studierendenbefragung) stehen im Forschungsdatenzentrum des DZHW zur Verfügung.

 

Bildungsberichte:

2008, 2010, 2016, 2018

Links:
https://www.dzhw.eu/forschung/projekt?pr_id=650
https://www.die-studierendenbefragung.de/

Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)

Das SOEP ist eine repräsentative multidisziplinäre Längsschnittstudie, für die seit dem Jahr 1984 jährlich circa 30.000 Menschen in knapp 15.000 Haushalten befragt werden. Neben der Haushaltszusammensetzung erfasst die Studie Berufsbiografien und Informationen zu Beschäftigung, Einkommen, Bildung sowie zu Gesundheits- und Zufriedenheitsindikatoren der Befragten. Die Studie wird laufend an die gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst und weiterentwickelt: 1990 wurde die Befragung auch auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgeweitet, in den Jahren 1994/1995, 2013 sowie 2015/2016 zudem um Geflüchtetenstichproben ergänzt. Die SOEP-Daten stehen der wissenschaftlichen Forschung als faktisch anonymisierte Mikrodaten zur Verfügung. Die aktuell verfügbare Version umfasst die Jahre 1984 bis 2020 (v37).

 

Bildungsberichte:

2006, 2010, 2014, 2018, 2020, 2022

Links:

https://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=299726

https://www.diw.de/soep

Statistik der Aufstiegsfortbildung

Ab dem Berichtsjahr 2018/19 werden in der nationalen und internationalen Bildungsberichterstattung Daten zu Aufstiegsfortbildungen im berufsorientierten Tertiärbereich nachgewiesen. Für diese Bildungsgänge, die zu Abschlüssen wie Meister:in, Fachwirt:in, Betriebswirt:in oder Fachkaufleute führen, liegen umfassende Daten zu Prüfungen vor, Daten zu Bildungsteilnehmer:innen und Anfänger:innen werden anhand einer Stichprobenerhebung für das Berichtsjahr 2018/19 unter Berücksichtigung der jährlichen Fortbildungsprüfungen fortgeschrieben. Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz von Anfang 2020 wurden die Abschlussbezeichnungen Bachelor Professional und Master Professional als Zeichen der Gleichwertigkeit von beruflicher Fortbildung und akademischen Bildungsgängen und für eine bessere internationale Mobilität eingeführt.

 

Bildungsbericht:

2022

Statistik der Berufssprachkurse

Der Bericht zur Statistik der Berufssprachkurse wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2019 jährlich veröffentlicht und enthält u.a. Kennziffern und Daten zu Teilnahmeberechtigungen und -verpflichtungen an Berufssprachkursen, Kurseintritten, einzelnen Kursarten sowie Kursträgern.

 

Bildungsbericht:

2022

Link:

https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Integration/Berufsbezsprachf-ESF-BAMF/BSK-Jahresberichte/bsk-jahresbericht-2020.html

Statistik der Geburten

Die Geburtenstatistik enthält alle zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember des Berichtsjahres von einem Standesamt beurkundeten Geburten. Neben den Daten zur Geburt wie Tag und Geschlecht werden u. a. der Familienstand und die Staatsangehörigkeit der Eltern sowie das Alter der Mutter erhoben. Die regionale Gliederung ist bis auf Ebene der Gemeinden möglich. Die Daten werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.

Bildungsbericht:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/_inhalt.html

Statistik der öffentlichen Ausgaben und Einnahmen

Die Statistik der öffentlichen Ausgaben und Einnahmen gibt die Rechnungsergebnisse der öffentlichen Haushalte verschiedener Erhebungseinheiten wieder. Dazu zählen Bund, Sondervermögen des Bundes (unvollständig), die Länder, Sondervermögen der Länder (unvollständig), die Gemeinden/Gemeindeverbände (Gv.), die kommunalen Zweckverbände (unvollständig), die Sozialversicherung sowie die Finanzanteile der Europäischen Union. Das Material der Rechnungsstatistik wird den Rechnungsabschlüssen der Gebietskörperschaften sowie den sonstigen zum finanzstatistischen Berichtskreis gehörenden Erhebungseinheiten entnommen (sog. Sekundärstatistik). Es handelt sich um eine Vollerhebung, für die nach § 11 FPStatG Auskunftspflicht besteht. Auskunftspflichtig für die Finanzen des Bundes und der Länder sind die Finanzministerien und Finanzsenate sowie die Leiter:innen der für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen zuständigen Stellen. Die finanzstatistischen Ergebnisse für die Sozialversicherung werden je nach Versicherungszweig entweder vom Bundesministerium für Gesundheit oder direkt von den Versicherungsträgern gemeldet. Die Zusammenführung der unterschiedlich gegliederten Basisdaten zum Ergebnis der öffentlichen Haushalte erfolgt in den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder.

 

Bildungsbericht:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Oeffentliche-Finanzen/Ausgaben-Einnahmen/_inhalt.html

Statistik zum Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)

Die Statistik nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) ist eine Bundesstatistik, die jährlich als Sekundärstatistik auf Basis von Verwaltungsdaten erstellt wird. Sie erfasst detaillierte Angaben zum sozialen und finanziellen Hintergrund der Geförderten und ihrer Ehegatt:innen sowie die Höhe und Zusammensetzung des finanziellen Bedarfs der Geförderten und der errechneten Förderungsbeträge. Förderleistungen nach dem AFBG können Teilnehmer:innen erhalten, die eine Fortbildungsmaßnahme über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen-/Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses anstreben (z. B. Handwerksmeister:in, Fachwirt:in).

 

Bildungsberichte:

2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Bildungsfinanzen-Ausbildungsfoerderung/_inhalt.html

Statistik zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Die Statistik nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist eine Bundesstatistik, die jährlich als Sekundärstatistik auf Basis von Verwaltungsdaten erstellt wird. Sie erfasst detaillierte Angaben zum sozialen und finanziellen Hintergrund der Geförderten, ihrer Ehegatt:innen und Eltern sowie die Höhe und Zusammensetzung des finanziellen Bedarfs der Geförderten und der errechneten Förderungsbeträge. Eine Förderung nach dem BAföG wird für Studierende sowie für Schüler:innen ab der 10. Jahrgangsstufe unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. auswärtige Unterbringung) sowie für Schüler:innen an Abendschulen, Kollegs, Fach(ober)schulen u. Ä. gewährt.

 

Bildungsbericht:

2016, 2018, 2020, 2022

Link: 

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Bildungsfinanzen-Ausbildungsfoerderung/_inhalt.html

Statistik nach der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung

Die Statistik nach der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (Pflegeausbildungsstatistik) erhebt Informationen zu den in Ausbildung befindlichen Personen zur Pflegefachkraft, einschließlich Angaben zu den zugehörigen Trägern der praktischen Ausbildung, den Pflegeschulen und den Ausbildungsvergütungen. Es handelt sich um eine Vollerhebung, die jährlich zum 31. Dezember eines Jahres erfolgt. Die Statistik wurde mit dem im Jahr 2020 in Kraft getretenen Pflegeberufegesetz eingeführt, mit dem die bisherigen Ausbildungsberufe Altenpfleger:in, Gesundheits- und Krankenpfleger:in sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger:in zum neuen Ausbildungsberuf Pflegefachkraft vereint wurden.

Bildungsbericht:

2022

Link: 

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Berufliche-Bildung/Publikationen/Downloads-Berufliche-Bildung/pflegeberufe-ausbildungsfinanzierung-vo-5212401207005.html

Statistiken zu (Jugend-)Freiwilligendiensten

Alle 2 Jahre werden die jeweils aktuellsten von verschiedenen Ministerien zur Verfügung gestellten Daten zu jungen Menschen, die an (Jugend-)Freiwilligendiensten teilnehmen, für die nationale Bildungsberichterstattung zusammengetragen und aufbereitet. Dazu zählen die Statistiken für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Daten zum Bundesfreiwilligendienst (BFD) stellt das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) zur Verfügung. Aktuelle Daten für das Programm "weltwärts" erhebt Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und stellt sie dem Bildungsbericht zur Verfügung.

Bildungsbericht:

2022

StEG (Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen)

Die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) wurde zwischen 2005 und 2019 als länderübergreifendes Forschungsprogramm durchgeführt. Im Rahmen der ersten Förderphase (2005–2011) wurde jeweils 2005, 2007 und 2009 eine große Anzahl von Schulen mittels einer mehrperspektivischen Längsschnittstudie untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in der zweiten StEG-Förderphase (2012–2015) vertieft. Speziell mit der Fortführung des Bildungsmonitorings sowie der Untersuchung von individueller Förderung in Ganztagsschulen beschäftigte sich die dritte StEG-Förderphase (2016-2019).

Bildungsberichte:

2006, 2014, 2016, 2018, 2020

Links:

https://steg.dipf.de/ueber-steg
www.dji.de/StEG

Studienabbruchstudie des DZHW

Seit den 1990er Jahren werden am DZHW Studienabbruchquoten auf Basis hochschulstatistischer Daten berechnet. In Zukunft werden diese Quoten durch die Studienverlaufsstatistik des Statistischen Bundesamts ersetzt. In den Bildungsberichten bis 2020 wurden die DZHW-Quoten dargestellt. Ergänzende Studien, bei denen mehrere Kohorten Exmatrikulierter befragt wurden, befassen sich mit den Ursachen des Studienabbruchs und dem Verbleib nach dem Studienabbruch.

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020

Link:
https://www.dzhw.eu/forschung/projekt?pr_id=240

Studienberechtigtenpanel des DZHW/Student Life Cycle

Für das Studienberechtigtenpanel des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) wird eine repräsentative Stichprobe der Studienberechtigten eines Abschlussjahrgangs zu mehreren Zeitpunkten vor und nach dem Schulabschluss befragt. Dabei werden allgemeinbildende und berufliche Schulen einbezogen. Die 1. Befragung findet 6 Monate vor dem Schulabschluss statt, die weiteren Befragungen 6 Monate danach sowie in mehrjährigem Abstand zum Schulabschluss. Erfragt werden u. a. Informationen zum sozialen und Bildungshintergrund der Studienberechtigten, zur (Bildungs-)Biografie vor dem Erwerb der Studienberechtigung, zu Bildungsintentionen und -entscheidungen, zum Lebens- und Bildungsverlauf sowie (langfristig) zu Bildungserträgen. Kennzeichnend für die Befragung ist, dass alle Studienberechtigten wiederholt befragt werden, unabhängig davon, ob sie ein Studium oder eine berufliche Ausbildung aufnehmen. An der zuletzt im Bildungsbericht verwendeten 2. Befragung des Studienberechtigtenpanels haben 8.765 Personen teilgenommen. Das Studienberechtigtenpanel wurde 2021 in das Student Life Cycle Panel (SLC) des DZHW überführt.

 

Bildungsbericht

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Links:

https://www.dzhw.eu/forschung/projekt?pr_id=465

https://bildungswege.dzhw.eu/

https://www.dzhw.eu/forschung/projekt?pr_id=583

Studiengangsdatenbank

Die WiFF-Studiengangsdatenbank erfasst seit 2012 bundesweit frühpädagogische und kindheitspädagogische Studiengänge. Sie löste die Datenbank der Robert-Bosch-Stiftung „frühpädagogik-studieren“ (2009-2011) ab und wird seit 2014 durch das WiFF-Studiengangsmonitoring vertiefend begleitet, indem jährlich die Leitungen früh- bzw. kindheitspädagogischer Bachelor- und Master-Studiengänge befragt werden. Die Online-Datenbank enthält alle Bachelor- und Master-Studiengänge der Früh- bzw. Kindheitspädagogik in Deutschland. Dabei fassen kompakte Studiengangsprofile Inhalt und Struktur jedes einzelnen Studiengangs zusammen.

Bildungsberichte:

2018, 2020

Link:

https://www.weiterbildungsinitiative.de/studiengangsdatenbank

Studienqualitätsmonitor

Mit dem Studienqualitätsmonitor (SQM) wurden von 2007 bis 2018 jährlich die Studienqualität und die Studienbedingungen an den deutschen Hochschulen aus Sicht der Studierenden erhoben. Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW GmbH) und die AG Hochschulforschung der Universität Konstanz führten die repräsentative Online-Befragung gemeinsam durch.

Bildungsberichte:

2010, 2012, 2014, 2016

Link:

http://www.dzhw.eu/sqm

TALIS Starting Strong - Starting Strong Teaching and Learning International Survey

Der Starting Strong Teaching and Learning International Survey (TALIS Starting Strong) der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) ist eine internationale Fachkräftebefragung, die die Selbsteinschätzung von pädagogisch Tätigen und Einrichtungsleitungen aus 9 Mitgliedstaaten der OECD (Chile, Dänemark, Deutschland, Island, Israel, Japan, Norwegen, Südkorea und Türkei) in der Frühen Bildung erfasst. Die 2018 erstmals durchgeführte Befragung stellt eine Erweiterung der regulären TALIS-Studie dar. Befragt wurden Beschäftigte, die mit Kindern unter 3 Jahren arbeiten (U3-Teilstudie), sowie Beschäftigte, die für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt zuständig sind (Ü3-Teilstudie). Aus Deutschland beteiligten sich etwa 500 Kindertageseinrichtungen mit über 3.000 pädagogisch Tätigen und Einrichtungsleitungen (für methodische Hinweise siehe OECD, 2019). Ziel ist die Datengewinnung zu Arbeitsbedingungen, pädagogischen Praktiken und Orientierungen sowie zu Arbeitszufriedenheit und Belastungserleben von Kita-Personal.

 

Bildungsberichte:

2020, 2022

Link:

https://www.oecd.org/education/school/oecd-starting-strong-teaching-and-learning-international-survey.htm

Volkshochschulstatistik

Die Statistik der deutschen Volkshochschulen wird vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für lebenslanges Lernen e. V. (DIE) seit 1962 jährlich erstellt. Bei einer Beteiligung von über 900 Einrichtungen liegen nahezu 100 % der Volkshochschuldaten vor. Damit kann eine kontinuierliche und umfassende Datensammlung über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren zur Verfügung gestellt werden. Daten zu Angeboten, Finanzierung und institutionellen Aspekten ermöglichen Beobachtungen z. B. über Angebotsverläufe, Teilnahmequoten und Strukturveränderungen in Zeitreihen.

Bildungsbericht:

2020, 2022

Link:

https://www.die-bonn.de/weiterbildung/statistik/vhs-statistik/default.aspx

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen

Die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) stellen das umfassendste statistische Instrumentarium der Wirtschaftsbeobachtung in Deutschland dar. Um ein solches System auch für die Länder zu erstellen, wurde 1954 der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ gegründet. Ihm gehören die Statistischen Ämter der 16 Bundesländer sowie das Statistische Bundesamt und das Statistische Amt Wirtschaft und Kultur der Landeshauptstadt Stuttgart als Vertreter des Deutschen Städtetags an. Vorsitz und Federführung des Arbeitskreises obliegen dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg. Das Datenangebot des Arbeitskreises deckt weitgehend die Entstehungs-, Verteilungs- und Verwendungsrechnung auf Länderebene ab. Darüber hinaus werden ausgewählte Aggregate (z. B. Bruttoinlandsprodukt und Wertschöpfung) auf Kreisebene berechnet. Die Berechnungen erfolgen nach dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 1995/ESVG  2010). Diese Methodik sichert vergleichbare Ergebnisse der VGR für die Staaten und Regionen Europas.

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Links:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/_inhalt.html

http://www.statistikportal.de/de/vgrdl

Wanderungsstatistik

Die Wanderungsstatistik umfasst alle meldepflichtigen Wanderungsfälle über die Gemeindegrenzen hinweg zu anderen Gemeinden innerhalb Deutschlands sowie die Wanderungsfälle über die Bundesgrenzen hinweg. Es werden Wanderungsfälle, nicht aber die wandernden Personen nachgewiesen. Die Zahl der Wanderungsfälle in einem Jahr ist demzufolge etwas größer als die Zahl der wandernden Personen, da eine Person in einem Jahr mehrmals umziehen respektive ihren Wohnungsstatus ändern kann. Neben  Alter, Geschlecht und Familienstand werden die Staatsangehörigkeit, Herkunfts- und Zielland sowie Geburtsland erfasst. Geflüchtete und Schutzsuchende sind meldepflichtig und damit grundsätzlich in der Wanderungsstatistik enthalten. Die Daten werden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt.

 

Bildungsberichte:

2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020, 2022

Link:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Wanderungen/Methoden/wanderungen.html

wbmonitor

Im Rahmen des wbmonitors werden seit 2001 jährlich Weiterbildungsanbieter:innen zu ihrem Leistungsangebot und der Geschäftsentwicklung befragt (periodischer Querschnitt). Darüber hinaus gibt es jedes Jahr einen Themenschwerpunkt. Im aktuellen Bildungsbericht werden die Daten aus den Jahren 2019, 2020 und 2021 verwendet. Der wbmonitor ist ein Kooperationsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für lebenslanges Lernen e. V. (DIE).

 

Bildungsbericht:

2020, 2022

Link:

https://www.bibb.de/de/2160.php

wb-personalmonitor

Der wb-personalmonitor des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V. (DIE) und der Universität Duisburg-Essen (UDE) wurde 2014 im Rahmen des wbmonitors als repräsentative Erhebung des Weiterbildungspersonals durchgeführt. Dabei wurden zunächst über Weiterbildungseinrichtungen 5.511 Beschäftigte zu ihrer bzw. ihrem derzeitigen Arbeit-/Auftraggeber:in, ihrer Tätigkeit innerhalb und ggf. außerhalb der Weiterbildung, ihren Arbeitsbedingungen sowie ihrer ökonomischen und soziodemografischen Situation befragt (vgl. Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung, 2016, S. 155). Anschließend wurden 1.243 Beschäftigte in einer 2. Welle vertiefend zu ihrem Einstieg in die Weiterbildung, detaillierten Arbeitsbedingungen, Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen u. a. befragt. Die Repräsentativität der Stichprobe ist jedoch insofern eingeschränkt, als der nach den AES-Teilnahmequoten dominante Weiterbildungssektor, die betriebliche Weiterbildung, nur marginal einbezogen ist.

 

Bildungsbericht:

2022

Link:

https://www.die-bonn.de/id/32390/about/html

Weiterbildungsstatistik im Verbund

Die Weiterbildungsstatistik im Verbund wird seit 2002 jährlich vom DIE durchgeführt. Es werden institutionelle Daten, Personal-, Finanz- und Leistungsdaten der Weiterbildungseinrichtungen dreier Verbände erfasst: Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (BAK AL), Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE), Katholische Erwachsenenbildung Deutschland – Arbeitsgemeinschaft e. V. (KEB). Insgesamt wird hierdurch ca. ein Fünftel aller deutschen Einrichtungen erfasst, die ein offenes Angebot der Weiterbildung stellen (Dietrich et al., 2008).

Bildungsbericht:

2020

Link:

https://www.die-bonn.de/weiterbildung/statistik/verbundstatistik/default.aspx

Zensus

Die Europäische Union (EU) schreibt ab dem Jahr 2011 für alle Mitgliedstaaten die Durchführung von Volks-, Gebäude- und Wohnungszählungen im Abstand von zehn Jahren vor. In Deutschland wurde der Zensus 2011 als registergestützter Zensus durchgeführt. Dabei wurden vorhandene Verwaltungsregister als Datenquellen genutzt, die in bestimmten Bereichen durch eine Verknüpfung von Vollerhebungen und Stichprobenerhebungen ergänzt wurden. Primäres Ziel des Zensus ist die Ermittlung der Einwohnerzahl für jede Gemeinde. Darüber hinaus bietet der Zensus regional tief gegliederte Daten zu demografischen Grundmerkmalen, Bildung, Erwerbstätigkeit, Migrationshintergrund und Religionszugehörigkeit der Bevölkerung.

 

Bildungsbericht:

2016

Link:

https://www.zensus2011.de/DE/Home/home_node.html